SERO-Med Schnelltest zum Nachweis von Drogen in Urin | |
![]() | Das SERO-Med Drogen Screening Programm ist zur professionellen Verwendung bestimmt. Sollten Sie Fragen zur Testdurchführung oder zum Test haben, so rufen Sie bitte
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Einleitung Die SERO-Med Drogen-Schnelltests sind sensitive Immunoassays für den qualitativen Nachweis von Drogen im Urin oder Speichel und werden zum Screenen auf Drogenmissbrauch eingesetzt. Die Nachweisgrenzen für die einzelnen Drogen entnehmen Sie bitte der Tabelle. Zusammenfassung Opiate sind Drogen, zu denen das Heroin, Morphin und Codein gehören. Opiate werden aus dem weißen Saft der angeritzten Schlafmohnkapsel (Papaver somniferum) gewonnen. Die eingetrocknete bräunliche Masse (Rohopium) enthält bis zu 20 % Morphin. Das Heroin wird über eine Anzahl chemischer Prozesse aus dem Rohopium gewonnen und wird als Diacethylmorphinbase gehandelt. Es werden verschiedene Heroinaufbereitungen (Heroin 1-4) angeboten, die sich in Farbe und Reinheitsgehalt unterscheiden. Kokain ist ein natürliches Produkt, das in Form eines weißen Pulvers durch Behandlung der Blätter der Koka - Pflanze gewonnen wird (Erythroxylon coca). Es kann aber auch im Laboratorium auf chemischem Weg synthetisch hergestellt werden (Tropinderivat). Seine medizinische Anwendung ist eher begrenzt. Die Wirkung ist vergleichbar der des Amphetamins und bewirkt euphorische Rauschzustände (highs) über das zentrale Nervensystem und Hungerreduktion. Es können bei hohen Dosen auch toxische Erscheinungen beobachtet werden. Der psychologische Effekt von Kokain ist nur von kurzer Dauer aber dafür intensiv. Der regelmäßige Konsum kann zur Abhängigkeit führen. Methadon ist eine morphinähnliche Substanz, die in den USA seit Anfang der 60er Jahre als therapeutische Ersatzdroge eingesetzt wird. In Deutschland ist diese als Medikament unter dem Namen: 1-Polamidon im Handel. Methadon macht ebenfalls physisch abhängig, hat ein großes Suchtpotential, doch fehlt die euphorisierende Wirkung der Opiate. Das verschreibungspflichtige Medikament wird in Drogenentzugsprogrammen als Ersatzdroge unter ärztlicher Kontrolle (Methadonprogramm) benutzt. Methadon ist daher im strengen Sinn nicht zu den suchterzeugenden Drogen zu rechnen, die in der kriminellen Szene angeboten und konsumiert werden. Die tatsächliche Einnahme muss durch Nachweis von Methadon im Urin kontrolliert werden. Amphetamine sind synthetische Derivate von Ephedrin und anderen Aminen (Weckamine), die das zentrale Nervensystem stimulieren. Sie wirken euphorisierend und leistungssteigernd und führen zu keiner körperlichen aber starken psychischen Abhängigkeit. Amphetamine werden in Tablettenform oder als weißes Pulver angeboten. Benzodiazepine sind synthetische Substanzen, die als typischen strukturellen Bestandteil eine immer wiederkehrende bizyklische Ringstruktur haben. Dieses Ringsystem ist an verschiedenen Positionen durch unterschiedliche Gruppen verändert. Diese Substituenten modifizieren die pharmakologischen Eigenschaften und ergeben die zahlreichen Wirkstoffe. Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören: Bromazepam, Diazepam, Flunitrazepam und Oxazepam. Die Benzodiazepine können nach ihrer unterschiedlichen Wirkungsdauer unterteilt werden (Halbwertszeit weniger als 6 Stunden bis mehr als 90 Stunden). Cannabinoide (THC) sind Substanzen, die ebenfalls als natürliche Produkte von verschiedenen Teilen der Hanfpflanze (Cannabis sativa ) gewonnen werden. Es werden Blätter, Blütenteile und ölartige Stoffe sowie abgesondertes Harz zu haluzinogenen Drogen verarbeitet. Der chemische Wirkstoff aus all diesen Pflanzenteilen ist das Tetrahydrocannabinol (THC), das als derivatisierte Säure oder als Glukuronid im Harn ausgeschieden wird und als solches dort nachgewiesen werden kann. Barbiturate bilden zusammen mit den barbituratähnlichen Substanzen eine weitgefasste Gruppe der beruhigenden und schmerzlindernden Mittel. Die Wirkung der Substanzen dieser Gruppe reichen von ultrakurz bis ultralang. Phenobarbital ist ein lang wirkendes Barbituratederivat und wird als Beruhigungsmittel und oder als schmerzlinderndes Mittel eingesetzt. Secobarbital ist ein Beispiel für ein kurz wirkendes Beruhigungsmittel. Barbiturate werden in der Regel stark metabolisiert. Einzelne Substanzen, z.B. das Phenobarbital unterliegen dem Metabolismus nicht. Sie werden als Reinsubstanz ausgeschieden. Auch die Nachweismöglichkeiten sind unterschiedlich. Während schwefelhaltige Barbiturate kaum nachweisbar sind, ist z.B. Phenobarbital noch wochenlang nach Einnahme festzustellen. Aus der Gruppe der Barbiturate werden vor allem das Amo- Pento- und Secobarbial von abhängigen missbraucht. Testprinzip Die SERO-Med Schnelltests sind einfach zu handhabende Testsysteme auf der Basis immunologischer Reaktionen, bei denen sehr spezifische Antikörper zur qualitativen Erfassung von Drogen eingesetzt werden. Es wird das Prinzip der kompetitiven Analysetechnik verwendet, bei der die zu messende Droge an den gegen sie gerichteten Antikörper bindet und dadurch das Erscheinen einer gefärbten Markierung im Ergebnisfeld verhindert. Messprinzip SERO-Med Drogenschnelltests sind homogene, kompetitive, immuno-chromatographische Tests, die auf der Grundlage der sehr spezifischen Antigen - Antikörperreaktion basieren. Um eine begrenzte Anzahl von spezifischen Antikörperbindungsstellen konkurrieren die zu messenden Drogen oder deren Stoffwechseisubstanzen aus der Probe und die Droge auf dem chromatographischen Teststreifen (Kompetition). Daher wird durch Blockieren der Bindungsstellen auf dem spezifischen Antikörper durch vorhandene Drogen aus der Probe die Farbmarkierung im Ergebnisfeld (im unteren Teil = Testbande) verhindert Der Teststreifen wird in den Probenurin im Probengefäß für ca. 10 Sek. eingetaucht. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Teststreifen nur bis zur Pfeilmarkierung eingetaucht werden darf, da der Test sonst ungültig werden könnte. Der Teststreifen kann auch in der Probe aufrecht stehend bis zur Ablesung verbleiben. Es können mehrere Teststreifen gleichzeitig in ein Probengefäß gestellt werden, wenn die Streifen sich nicht berühren. | |
| Absorptionsfläche
Ergebnisfeld
max. Eintauchtiefe
| Die flüssige Probe entwickelt sich langsam entlang der chromatographischen Membran und mobilisiert dabei die Reaktionskomponenten. Diese Reaktionen benötigen die vorgeschriebene Zeit von 5 bis 10 Minuten. |
Eine positive Probe zeigt daher nur einen Farbstrich im oberen Ergebnisfeld (Kontrollbande) während eine negative Probe (Negativzeichen) immer zwei Farbstriche, nämlich im oberen und unteren Teil des Ergebnisfeldes zeigen muss (Kontrollbande und Testbande). Reagenzien Jeder Teststreifen enthält den farbmarkierten, spezifischen Antikörper, die Antigenprobe sowie einen zweiten Antikörper für die Testkontrolle. Der Membranstreifen ist gegen unspezifische Bindungen blockiert und getrocknet. Alle nötigen Reagenzien sind im Test enthalten. Zur Testdurchführung ist nur die zu prüfenden Probe nötig. Falls der Test nicht im Labor durchgeführt wird, können Probengefäße zum Sammeln der Probe und zum Eintauchen der Teststäbchen gesondert bestellt werden. Packungsinhalt Test und Testanleitung Hinweis Packungsinhalt nur für die in vitro Diagnostic verwenden. Von Kindern fernhalten. Test nur bis Ende des Haltbarkeitsdatums verwenden. Lagern Sie den Test bei Kühlschrank oder Raumtemperatur (4-30°C). Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Wesentlicher Bestandteil: monoklonale Antikörper gegen die entsprechenden Drogenmetabolite. Probengewinnung und Lagerung Mit dem SERO-Med Test können Urin- und Speichelproben gemessen werden. Die Proben sollten frisch gewonnen und nicht mitgebracht sein (Probe ist warm bei Abgabe) und bedürfen keiner weiteren Behandlung oder Stabilisierung vor dem Test. Um Manipulationen des Testergebnisses vorzubeugen, ist eine Oberwachung der Probengewinnung nötig, soweit das technisch möglich ist und der Schutz der Persönlichkeit dies zulässt. Zusätze zu der Messprobe (wie z.B. Seife oder Reinigungsmittel) können das Ergebnis unbrauchbar machen. Tipp zur Probengewinnung : Der Speichelfluss wird durch ein paar Kristalle Zitronensäure stark gefördert, erleichtert die Probengewinnung und stört die Messergebnisse nicht. Achtung: Alle Untersuchungsproben sollten vorsichtig gehandhabt werden . Der Kontakt mit der Haut oder offenen Wunden ist zu vermeiden. Jede Vermischung oder Kontamination und Kontakt mit anderen Proben führt evtl. zu falschen Ergebnissen. Lagerung: Die Proben sind verschlossen bis zu 48 Stunden im Kühlschrank haltbar. Auch Einfrieren der Proben ist möglich. Nach dem Auftauen Proben gut mischen! Testdurchführung 1 Benötigte Teststreifen aus dem Karton nehmen und das entsprechende Probandenblatt gemäß den Anforderungen sorgfältig ausfallen (Name, Datum, Uhrzeit, Anforderung) 2. Teststreifen für die zu messenden Parameter unmittelbar vor der Testdurchführung aus der Verpackung entnehmen. 3. Teststreifen nur oben an der Absorptionsfläche anfassen und einzeln in die Probe bis zu der mit Pfeilen markierten Linie für ca. 10 Sek. eintauchen. Die aufsteigende Probenfeuchtigkeit sollte im Ergebnisfeld zu sehen sein! | ||
| Teststreifen nicht tiefer als bis |
4. Teststreifen zum Entwickeln quer über das Probengefäß legen oder bis zum Ablesen des Ergebnisses in der Probe stehen lassen ! Es können mehrere Teststreifen in der gleichen Probe gleichzeitig gemessen werden, wenn die Teststreifen sich nicht gegenseitig berühren. Auf keinen Fall das Ergebnisfeld in der Mitte des Teststreifens berühren Teststreifen nicht direkter Sonnenbestrahlung aussetzen aber die Auswertung bei guten Lichtverhältnissen durchfuhren. 5. Testergebnis nach einer Zeit von 10 Minuten ablesen. Dafür muss das Ergebnis im oberen und unteren Ergebnisfeld (siehe oben, Messprinzip) beachtet werden. Im oberen Drittel des Ergebnisfeldes muss die rötliche Kontrollbande zu sehen sein. Ergebnis auf dem Probandenbogen schriftlich festlegen. Testauswertung Die obere Kontrollbande im Ergebnisfeld muss immer sichtbar sein, da sie den richtigen Ablauf der kapillaren Wanderung der farbmarkierten Antikörper durch den Teststreifen anzeigt. Wenn diese Linie nicht erscheint, muss der Test mit einem neuen Teststreifen und ausreichender Probenmenge wiederholt werden. Teststreifen nicht tiefer als bis zur markierten Pfeillinie in die Probe eintauchen, da der Test sonst ungültig wird. Es darf kein Testergebnis bewertet werden, bevor nicht eine klare Kontrollbande im Ergebnisfeld erscheint. | |
Kontrollbande Testbande | |
|
| Ergebnisfeld
max. Eintauchtiefe |
NEGATIV | POSITIV | UNGÜLTIG | ||
2 rosa Farblinien | 1 rosa Farblinie | Keine Anzeige | ||
Der positive Nachweis einer Droge in der Messprobe sollte unbedingt mit einem anderen physikalisch-chemischem Nachweisverfahren bestätigt werden. Der positive Nachweis gibt keine Information über die Herkunft der Droge Retentionszeiten für Drogen im Urin | ||||
Cannabinoide (THC) Morphine Amphetamine & Metamphetamin Benzodiazepine Barbiturate Methadon | 5 Tage 2 - 4 Tage 1 - 2 Tage bis 72 Stunden <6 bis >90 Stunden 1 bis 21 Tage 24 bis 48 Stunden | Leichter Raucher (4x / Woche) Starker Raucher (täglich) Chronische Raucher
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| Droge | Droge / Metabolit | Cut off | Cut off |
Amphetamine Methamphetamine Cannabinoide Kokain Opiate Barbiturate
Phencyclidin Benzodiazepine | Amphetamine Methamphetamine THC, Marihuana Benzoylecgonin Morphin, Heroin, Codein Phenobarbital versch. Barbitole/Metabolite PCPBZB | 1.000 ng/ml 1.000 ng/ml 100 ng/ml 300 ng / ml 300 ng/ml 2.000 ng/ml 25 ng/ml 300 ng/ml | 1.000 ng/ml 500 ng/ml 50 ng/ml 150 ng / ml 300 ng/ml 300 ng/ml 300 ng/ml 25 ng/ml 300 ng/ml |
| NIDA - National Institut on Drug Abuse (USA). Bezieht sich auf die hauptsächlichen biologischen Abbauprodukte der Drogen. | |||
Grenzen der Methode Bei einem positiven Ergebnis eines immunologischen Drogentests, sollte zur Bestätigung immer ein weiterer Nachweis der jeweiligen Droge mit einer anderen physikalisch-chemischen Methode erfolgen. Trotz der sehr spezifischen Nachweismöglichkeit mittels monoklonaler oder polyklonaler Antikörper ist eine positive Beeinflussung des Testergebnisses (Kreuzreaktion) durch eine der sehr vielfältigen Stoffwechselprodukte aus dem Organismus nicht auszuschließen. Auch durch die große Vielfalt der Benzodiazepinwirkstoffe ist ein umfassender Nachweis mit einer immunologischen Methode nicht möglich. Daher ist die Bestätigung wichtig, um durch Anwendung einer anderen Methode ein falsches Ergebnis möglichst auszuschließen. Achtung! Die Interpretation eines positiven Ergebnisses aus immunologischen Tests muss sorgfältig durchgeführt werden. Es können Reaktionen und Kreuzreaktionen von Substanzen aus Medikamenten oder anderen Stoffen auftreten, die zu einem positiven Testergebnis führen. Für die Ableitung juristischer Konsequenzen sind unbedingt weitere, differenzierte Bestätigungsanalysen erforderlich. Literatur 1. Urine Testing for Drug of Abuse, National Institut on Drug Abuse (NIDA), Research Monograph 73, 1986 2. Cocaine : Determination in Human Body Fluids. Reprints of Selected Articies from theJ.Anal. Toxicalogy, Preston Publ., Niles, 11., 1988 3. Spektrum gebräuchlicher Suchtstoffe von R. Wennig in " Suchtkrankheiten " W. Arnold et al. , eds. Springer, Heidelberg , 1988 4. Report of the Substance-Abuse Testing committee : Critical lssues in Urinalysis of Abused Substances, Clin.Chem. 34, 605-632, 1988 5. Urine Testing in the Detection of Drug of Abuse, Schwarz,R.H. Arch. Intern. Med. 148, 2407-2412 , 1988 6. NIDA-Guidelines Fed. Reg. 53 No 69, 11970-11989, USA , 1988 7. Analysis of Drugs of Abuse, Gough T.A., J.Wiley & Sons, Chichester, 1991 8. Müller, T., R. Hinterberger, S. Kapp: Interpretation von Testergebnissen immunochemischer Drogensuchtests bei Methadon - Substitutionsbehandlung , 46 1 , 7 - 14 1993 9. Müller,T. Methadon - Substitution Immunologische Drogentests - Möglichkeiten und Grenzen , Labor Dialog , eds. Labor Dres. Kapp Ereuer, Mainz , 2. / 1993 SERO-Med - THC Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von CANNABINOIDEN im Urin / Speichel Der SERO-Med THC-Test weist folgende Metabolite nach: Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 ng/mI): Acetaminophen Na-Salicylat Acetylsalicylsäure Tryptophan Ampicillin Meperidin Benzoesäure Morphin Glucuronid Benzoylecgonin-HCL Morphin Sulfat Caffein Methylphenidat Chlorphenirarnin Methadon Chlorprornazin-HCL Methaqualon Cimetidin Oxycodon Codein Propraanolloi Dextromethorphan d-Propoxyphen-Hydrochlorothiazid Diethylpropion Phencyclidin Diphenylhydantoin Phenylpropanolamin Doxylamin Pendimetrazin Ecgonin-HCL Pentobarbital Ecgonin Ethyl Ester Phenobarbital Hydrocodon Phentermin Hydromorphon Penicillin G Indornethacin L-Phenylephrin Ketoprofen Quinin Levorphanol Ranitidin SERO-Med – Opiate Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von OP1ATEN im Urin / Speichel Der SERO-Med Opiate-Test weist folgende Metabolite nach: Morphin Thebain Codein Hydrocodon Dihydrocodein Hydromorphin Dihydromorphin 6-Acetylmorphin Ethylmorphin Morphin-3-Glucuronid Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 ng/ml): Acetaminophen Methadon Acetylsalicylsäure Methaqualon Ampicillin Methylphenidat Benzoesäure Methamphetamine Caffein Chlorpheniramin Chlorpromazin-HCL Benzoylecgonin-HCL Penicillin G Cimetidin Phenobarbital Dextrometorphan Pendimetraxin Diazepam Phentermin Diethylpropion Phenycylidin Diphenylhydantoin Phenylpropanoiamin Doxylamin L-Phenylephrin Ecgoninmethylether d-Propoxyphen Ecgonin-HCL Propraanollo Hydrochlorothiazid Ranitidin Quinon Na-Salicylat lndomethacin delta-9-THC Ketoprofen Tryptophan Levorphanoi Meperidin Oxazepam 11 -nor-A-9-carboxy THC SERO-Med - MTD Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von METHADON im Urin / Speichel Der SERO-Med Methadon-Test weist folgende Metabolite nach: Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 µg/mI): 4-Acetamidophenol Acetyisalicylsäure Amikacin Amitriptylin d,1-Amphetamin Arterenol Aspartam Atropinsulfat Benzoylecgonin Coffein Camphor Chlorphenitramin Cortison Deoxyepinephrin Dextrometorphan Digitoxin Digoxin Epinephrin Ephedrin Gentisinsäure Glucose Histamin Guaiacol-Glycerylether Homatropin lmipramin lsoproterenoi Ketamin Lidocain Morphin Naloxan Neornycin Niacinamid 11-nor-A-8-THC-9-COOH (lOpg/ml) 1-nor-A-9-THC-COOH (10 pg/ml) Oxazepam Perphenazin Phencyclidin Phenobarbital Phenylethylamin-(x Phenylpropanolamin Promethazin Pseudoephedrin Rantidin Salicylsäure Secobarbital Tertacyclin Tetrahydrozolin Theophylin Thioridazin Trifluoperazin SERO-Med - METHAMPHETAMIN Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von METHAMPHETAMIN im Urin / Speichel Der SERO-Med Methamphetamin-Test weist folgende Metabolite nach: Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 µq/mI): Acetylsalicylsäure Meperidin Acetarninophen Morphinglucuronid Ampicillin Morphinsulfat Benzoesäure Methaquaton Benzoylecgonin-HCL Na-Salicylat Caffein Oxazepam Cimetidin Oxycodon Chloropromazin-HCL d-Propoxyphen Hydrochlorothiazid Cocain Penicillin G Codein Propaanolloi Dextrometorphan Pentobarbital Diazepam Pendlmetrazin Diethylpropion Phencyclidin Diphenylhydantoin Phenobarbital Doxylamin Phenternlin Ephedrin Phenylpropanolanlin Ecgonin-HCL Pseudoephedrin Ecgoninniethylether Penicillin G Hydrocodon L-Phenylehrin Hydrornorphon Quinon Indomethacin Ranitidin Ketoprofen Tryptophan Levorphanol delta-9-THC Methylphenidat 11 -nor-A-9-carboxy-THC Methadon SERO-Med - COCAIN Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von COCAIN im Urin / Speichel Der SERO-Med Cocain Test weist folgende Metabolite nach: Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100µg/mI): Acetaminophen Acetylsalicylsäure Aminopyrin Amitriptylin Amobarbital Amphetaminsulfat Ampicillin Apomorphin Ascorbinsäure Atropin Benzocain Butabarbital Caffein Calciumhypochlorid Chlorodiazepoxid Chloroquin Chlorpheniramin Chloropromazin Codein Dextromethorphan Diphenylhydantoin Epinephrin Erythromycin Estriol Gentisinsäure Glutethimid Guaiacol-Glycerol-Ether Hydrochlorothiazid lmipramin Lidocain Meperidin Methadon Methaquaion Methamphetamin Methyprylon Morphinsulfat Naproxen Norethindron Penicillin Pentobarbital Phenobarbital Phencyclidin Phenolbutazon Phenylpropanolamin Procain-HCL Secobarbital Tetracyclin A9-Tetrahydrocannabinolcarboxylsäure Tetrahydrozolin Trifluoperazin Zomepirac
SERO-Med - BENZODIAZEPINE Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von BENZODIAZEPINE im Urin / Speichel Der SERO-Med BENZODIAZEPINE Test weist folgende Metabolite nach: Oxazepam Diazepam Desmethyldiazepam Chlorazepat-HCL Estazolam Flurazepam Nitrazepam Alprazolam Medazepam Temazepam 7-Aminoflunitrazepam Lorazeparn Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion Acetaminophen delta-9-THC Acetylsalicylsäure 11 -nor-A-9-carboxy THC Ampicillin Meperidin Benzoesäure Morphinglucuronid Benzoylecgonin-HCL Morphinsulfat Caffein Methylphenidat Chlorpheniramin Methadon Chlorprornazin-HCL Methaqualon Cimetidin Oxycodon Codein Propraanollo Dextrornetorphan d-Propoxyphen-Hydrochlorothiazid Diethylpropion Phencyclidin Diphenylhydantoin Phenylpropanoiamin Doxylarnin Pendimetrazin Ecgonin-HCL Pentobarbital Ecgoninmethylether Phenobarbital Hydrocodon Phentermin Hydromorphon Penicillin G Ilndomethacin L-Phenylephrin Ketoprofen Quinin Levorphanol Ranitidin Na-Salicylat Tryptophan SERO-Med - BARBITURATE Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von BARBITURATEN im Urin / Speichel Der SERO-Med BARBITURATE Test weist folgende Metabolite nach: Amobarbital Alphenoi Aprobarbital Barbital Butabarbital Butalbital Phenobarbital Phentobarbital Secobarbital 5,5'-Diphenylhydantoin Folgende Metabolite zeiqen keine Kreuzreaktion (100µg/ml) Acetamidophenol Acetylsalicylsäure Amikacin Amitriptylin d,1-Amphetamin Arterenoi Aspartam Atropinsulfat Benzoylecgonin Coffein Camphor Chloroquin Chlorphenitramin Cocain Cortison Deoxyepinephrin Dextrometorphan Digitoxin Digoxin Epinephrin Ephedrin Gentisinsäure Glucose Histamin Guaiacol-Glycerylether Homatropin lmipramin Isoproterenoi Ketamin Lidocain Methadon Methamphetarnin Morphin Naloxan Neomycin Niacinamid 11 -nor-8-8-THC-9-COOH (1 Opg/ml) 1-nor-8-9-THC-COOH (10 pg/mi) Oxazepam Perphenazin Phencyclidin Phenylethylamin-(x Phenylpropanoiamin Promethazin Pseudoephedrin Rantidin Salicylsäure Tertacyclin Tetrahydrozolin Theophylin Thioridazin Trifluoperazin SERO-Med - AMPHETAMIN Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von AMPHETAMIN im Urin / Speichel Der SERO-Med AMPHETAMIN Test weist folgende Metabolite nach: Amphetamin Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100µg/ml): Acetaminophen Hydrochlorothiazid Acetylsalicylsäure Ibuprofen Ampicillin Lidocain Amitriptylin Meperidin Ascorbinsäure Methadon Aspartam Methaqualon Benzocain Methylphenidat Benzoesäure Morphinglucuronid Benzoylecgonin-HCL Morphinsulfat Caffein Penicillin G Chloroquin Pentobarbital Chlorpheniramin Phencyclidin Chloropromazin-HCL Phenobarbital Cocain Phenterrnin Codein Phenylpropanolamin Dextrometorphan Pseudoephedrin Diazepam Oxazepam Diphenhydramin Oxycodon Diphenylhydantoin Quinon Ephedrin Ranitidin Ecgonin-HCL Na-Salicylat Ecgoninmethylether delta-9-THC Epinephrin 1 1 -nor-A-9-carboxy-THC Erythromycin Vergleich des Drogenscreening-Systems SERO-Med mit HPLC bzw. GC/MS In der vorliegenden Studie wurde anhand von insgesamt 115 Bestimmungen das Drogenscreening-Programm der Firma SERO-Med ausgetestet und die Ergebnisse anhand der Überprüfung mit GC/MS oder HPLC bestätigt. Die Überprüfung ergab falsch-negative oder -positive Ergebnisse in nur insgesamt 5 Fällen. Zugrunde gelegt wurden die vom Hersteller angegebenen Nachweisgrenzen und Metabolite, die detektiert werden. METHODE GCIMS oder HPLC SERO-Med positiv --- negativ positiv --- negativ Cannabinoide 18 4 18 4 Opiate 27 3 27 3 Cocain-Matabolite 14 10 16 8 Benzodiazepine* 13** 7 10 10** Amphetamine 9 6 8 7 Methamphetamine 2 13 3 12 Alle Werte unterhalb der angegebenen Nachweisgrenzen (NG) wurden als negativ angenommen. Methamphetamin Barbiturate Benzodiazepine Methadon Cannabinoide Cocain Amphetamin Opiate in Urin oder Speichel eingesetzt werden. ERPROBUNG EINES EINSTUFEN-DROGENSCHNELLTESTS AUF BASIS IMMUNCHEMISCHER REAKTIONEN MIT TRÄGERGEBUNDENEN REAGENZIEN Einleitung: Die SERO-Med Schnelltests sind einfach zu handhabende, gruppenselektive Testsysteme auf Basis immunchemischer Reaktionen, bei denen spezifische Antikörper zum qualitativen Drogennachweis eingesetzt werden. Die trägergebundene immunchemische Nachweisreaktion wird mit chromatographischer Trennung zu einem Testsystem verbunden, das ohne Geräteausstattung, weiteren Reagenzienbedarf, und Vorbereitung des Probenmaterials durchführbar ist. Verfügbar sind derzeit Einzeitests für 8 Analyte (bzw. Analyt-Gruppen): Opiate, Cocain, Amphetamin, Methamphetamin, Benzodiazepine, Methadon Phencyclidin und Cannabis. Konzipiert sind die Tests für die Untersuchungsmaterialien Urin und Speichel, von uns wurden auch Mageninhaltsproben nach Neutralisation eingesetzt. Prinzip der Methode: Bei den SERO-Med Schnelltests handelt es sich um homogene, kompetitive immunchromatographische Einzeltests. Eventuell in der Probe vorhandene Droge konkurriert von spezifischen Bindungsstellen = > Positiver Ausfall nur eine Kontrollbande = > Negativer Ausfall 1 Kontroll- und 1 Testbande Methodenvergleich und Evaluation: Die SERO-Med Schnelltests wurden im Vergleich zu mechanisierten immunchemischen Gruppentests (ENUT DAUR2 in einer Applikation für das Analysengerät Cobas Mira3 und zu chromatographischen Untersuchungsmethoden (Gaschromatographie Massenspektrometrie [GC/MS] und Dünnschichtchromatographie [DC]) erprobt. Ergebnisse und Diskussion: Die SERO-Med Schnelltests erwiesen sich als einfach durchzuführen, sicher in der Handhabung, gut reproduzierbar und klar zu interpretieren. Die "inverse" Ergebnisanzeige (keine Reaktion im Testfeld bei positiver Probe) bedarf zwar eines gewissen Umdenkens, nach kurzer Gewöhnung ist sie jedoch genauso leicht interpretierbar wie beim positiv anzeigenden Reaktionsprinzip. Wir sehen in der Verwendung dieses Testprinzips keinen Nachteil. Der Testpreis liegt derzeit deutlich unter dem vergleichbarer Produkte der Mitbewerber Cannabinoide (THC) Cocain Amphetamin / Methamphetamin Zusammenfassung: Der Opiatnachweis im Speichel mit verschiedenen Analysensystemen Einleitung: Speichel als alternative biologische Matrix zum Opiatnachweis weist einige Besonderheiten gegenüber den traditionellen Materialien wie Blut oder Urin auf. Die Sammlung gelingt insbesondere mit kommerziellen Anreicherungssystemen recht rasch, das Verfahren ist nicht invasiv und daher zu wiederholten Entnahmen geeignet, die Prozedur ist einfach und auch von weniger geschultem Personal leicht zu überwachen, ferner ist die Gewinnung von Speichel nicht mit der normalerweise schwierigen psychosozialen Situation der (Sicht-) kontrollierten Urinsammlung zu vergleichen. Wegen der Strukturverwandtschaft zum Morphin ist es als Opiat für pharmakologische Studien einsetzbar, da neben Morphin zahlreiche Metabolite gebildet werden, die entweder einzeln oder als Summenreaktion mit immunologischen Tests einfach und sicher nachweisbar sind. Diese Untersuchungen zeigen, dass ein Anteil des applizierten Codeins u.a. zu Morphin und dann weiter zu Norcodein durch Demethylierung metabolisiert und im Urin sowohl als freie Substanz als auch als glucuronidiert ausgeschieden wird. Mehr als 95% einer Einzeldosis werden innerhalb von 48 mit einer Halbwertszeit von ca. 1 - 4 h eleminiert. Das zur Dealkylierung des Codeins zu Morphin notwendige Enzymsystem ist genetisch kontrolliert, bei den sog. poor metabolisers entfällt dieser Schritt ganz bzw. ist nur gering. Bei oraler Applikation von Codein werden je nach pharmazeutischer Formulierung nach 1 - 2 h die maximalen Plasmaspiegel erreicht. Das Verhältnis der Konzentrationen von Codein im Speichel/Plasma ist sehr variabel, in der Regel aber größer als 1, so dass im Speichel auf Grund der zu erwartenden höheren Konzentration ein einfacher Nachweis möglich sein sollte. Die Variabilität des Saliva/Plasma Konzentrationsgradienten ist u.U. durch den pH-Wert des Speichels bedingt, der eine breitere biologische Spannweite als der des Plasmas hat. Zusammenfassung: SERO-Med GmbH, Margaretengürtel 100-110, A-1050 Wien, Tel. +43 / (0)1 / 595 3698, Fax +43 / (0)1 / 595 3983, E-Mail: info@seromed.com | |||