SERO-Med

Schnelltest zum Nachweis von Drogen in Urin

Das SERO-Med Drogen Screening Programm ist zur professionellen Verwendung bestimmt. Sollten Sie Fragen zur Testdurchführung oder zum Test haben, so rufen Sie bitte an. 
Tel. +43 / (0)1 / 595 3698

Einleitung

Die SERO-Med Drogen-Schnelltests sind sensitive Immunoassays für den qualitativen Nachweis von Drogen im Urin oder Speichel und werden zum Screenen auf Drogenmissbrauch eingesetzt.  Die Nachweisgrenzen für die einzelnen Drogen entnehmen Sie bitte der Tabelle.

Zusammenfassung

Opiate sind Drogen, zu denen das Heroin, Morphin und Codein gehören.  Opiate werden aus dem weißen Saft der angeritzten Schlafmohnkapsel (Papaver somniferum) gewonnen.  Die eingetrocknete bräunliche Masse (Rohopium) enthält bis zu 20 % Morphin.  Das Heroin wird über eine Anzahl chemischer Prozesse aus dem Rohopium gewonnen und wird als Diacethylmorphinbase gehandelt.  Es werden verschiedene Heroinaufbereitungen (Heroin 1-4) angeboten, die sich in Farbe und Reinheitsgehalt unterscheiden. Heroin wird im Körper rasch zu Morphin metabolisiert und im Harn ausgeschieden.  Auch Codein, das in einigen Medikamenten Verwendung findet, wird vom Organismus zu Morphin umgewandelt.  Daher deutet der Nachweis von Morphin (bzw.  Morphinglukuronid) im Harn auf den Konsum von Heroin, Morphin und/oder Codein hin. Der Nachweis von Morphin kann bis zu 72 Stunden gelingen, obwohl die Resorption und Ausscheidung relativ schnell erfolgen.  Eine wiederholte Kontrolle ist ratsam, um eventuelle Abstinenzzeiten zu umgehen (ca. zweimal pro Woche)

Kokain ist ein natürliches Produkt, das in Form eines weißen Pulvers durch Behandlung der Blätter der Koka - Pflanze gewonnen wird (Erythroxylon coca). Es kann aber auch im Laboratorium auf chemischem Weg synthetisch hergestellt werden (Tropinderivat). Seine medizinische Anwendung ist eher begrenzt.  Die Wirkung ist vergleichbar der des Amphetamins und bewirkt euphorische Rauschzustände (highs) über das zentrale Nervensystem und Hungerreduktion.  Es können bei hohen Dosen auch toxische Erscheinungen beobachtet werden.  Der psychologische Effekt von Kokain ist nur von kurzer Dauer aber dafür intensiv.  Der regelmäßige Konsum kann zur Abhängigkeit führen. Kokain wird oft durch nasale Inhalation (snorting) eingenommen oder seit einiger Zeit als sog.  "crack " (Abwandlungsprodukt vom Kokain) geraucht.  Der Stoffwechsel führt zum Benzoylecgonin, das deshalb auch überwiegend mit dem Harn ausgeschieden und dann nachgewiesen werden kann.  Im Speichel wird eher das unveränderte Kokain gemessen.  Ein zweimaliger Test pro Woche erhöht die Testsicherheit, ein positives Ergebnis zu bekommen, da eine eventuelle Abstinenzzeit damit überschritten wird.

Methadon ist eine morphinähnliche Substanz, die in den USA seit Anfang der 60er Jahre als therapeutische Ersatzdroge eingesetzt wird.  In Deutschland ist diese als Medikament unter dem Namen: 1-Polamidon im Handel.  Methadon macht ebenfalls physisch abhängig, hat ein großes Suchtpotential, doch fehlt die euphorisierende Wirkung der Opiate.  Das verschreibungspflichtige Medikament wird in Drogenentzugsprogrammen als Ersatzdroge unter ärztlicher Kontrolle (Methadonprogramm) benutzt.  Methadon ist daher im strengen Sinn nicht zu den suchterzeugenden Drogen zu rechnen, die in der kriminellen Szene angeboten und konsumiert werden.  Die tatsächliche Einnahme muss durch Nachweis von Methadon im Urin kontrolliert werden. Wenn Abhängige mit Methadon wegen der fehlenden euphorisierenden Wirkung nicht zufrieden sind, sondern den zusätzlichen " Kick" benötigen, werden sie sich trotzdem mit Zusatzdrogen versorgen. Der Beikonsum von anderen Drogen, auch von Alkohol, muss daher vom behandelnden Arzt unbedingt überwacht werden.  Je schneller das Ergebnis auf zusätzlichen Drogenkonsum vorliegt, desto gezielter kann der Arzt seine Patienten kontrolliert therapieren und kann so Polyintoxikation vermeiden.

Amphetamine sind synthetische Derivate von Ephedrin und anderen Aminen (Weckamine), die das zentrale Nervensystem stimulieren. Sie wirken euphorisierend und leistungssteigernd und führen zu keiner körperlichen aber starken psychischen Abhängigkeit. Amphetamine werden in Tablettenform oder als weißes Pulver angeboten. Die häufigsten Amphetamine sind abgewandelte Phenylethylamine wie das d - Amphetamin und Methamphetamin.  Amphetamine werden zunehmend bei der Herstellung der sog.  Designerdrogen verwendet.  Diese Drogen können wesentlich günstiger und einfacher hergestellt werden als die pflanzlichen Produkte.  Amphetamine werden auch für therapeutische und diagnostische Zwecke eingesetzt. Übliche Einnahmemöglichkeiten sind die i.v. Injektion sowie orale Verabreichung.  Die Einnahme von Amphetaminen führt rasch zu Rauschzuständen für deren Erhaltung im Laufe der Zeit ansteigende Dosen nötig sind.  Metamphetamin wirkt stark appetithemmend.  Die eingenommenen Amphetamine können 12 bis 72 Stunden nach Einnahme nachgewiesen werden.  Ihre Ausscheidung mit dem Harn ist sehr stark pH-Wert abhängig.  Bei basischem Urin über pH 9 werden nur ca. 20 % ausgeschieden.  Der Nachweis kann also durch basischen Harn erschwert oder verhindert werden! Zweimalige Bestimmung pro Woche umgeht eventuelle Abstinenzzeiten.

Benzodiazepine sind synthetische Substanzen, die als typischen strukturellen Bestandteil eine immer wiederkehrende bizyklische Ringstruktur haben.  Dieses Ringsystem ist an verschiedenen Positionen durch unterschiedliche Gruppen verändert.  Diese Substituenten modifizieren die pharmakologischen Eigenschaften und ergeben die zahlreichen Wirkstoffe.  Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören: Bromazepam, Diazepam, Flunitrazepam und Oxazepam.  Die Benzodiazepine können nach ihrer unterschiedlichen Wirkungsdauer unterteilt werden (Halbwertszeit weniger als 6 Stunden bis mehr als 90 Stunden). Die Benzodiazepine werden als Tranquillizer benutzt und werden mit zunehmender Tendenz im allgemeinen Konsum registriert.  Oft wird Alkohol als Beidroge konsumiert.  Die Wirkung der Benzodiazepine kann durch Medikamenten-Alkohol Synergismus zu deutlichen Ausfallerscheinungen und physischer Abhängigkeit führen. Die große Vielfalt der Benzodiazepine führt zu einer noch größeren Anzahl an Stoffwechselprodukten, die im Urin nachgewiesen werden können. Mit dem Schnelltest auf Benzodiazepine wird nur ein Teil der häufigsten Wirkstoffe erfasst.  Wegen der großen Vielfalt der Wirkstoffe sollte bei begründetem Verdacht und negativem Ergebnis des Schnelltestes ein chromatografisches Nachweisverfahren durchgeführt werden.

Cannabinoide (THC) sind Substanzen, die ebenfalls als natürliche Produkte von verschiedenen Teilen der Hanfpflanze (Cannabis sativa ) gewonnen werden.  Es werden Blätter, Blütenteile und ölartige Stoffe sowie abgesondertes Harz zu haluzinogenen Drogen verarbeitet. Der chemische Wirkstoff aus all diesen Pflanzenteilen ist das Tetrahydrocannabinol (THC), das als derivatisierte Säure oder als Glukuronid im Harn ausgeschieden wird und als solches dort nachgewiesen werden kann. Die Droge aus der Blüte oder den Blättern (Marihuana) wird oft geraucht oder in Flüssigkeit aufgekocht getrunken, ebenso das in verschiedenen Farben angebotene Harz (brauner Marokkaner, grüner Türke, roter Libanese, schwarzer Afghane). Das Öl, als Paste verarbeitet, kann auch in Speisen (Plätzchen, Konfekt) konsumiert werden. Marihuana führt zu euphorischen Rauschzuständen und haluzinogenen Empfindungen. Auffällig ist oft eine ausgeprägte Fröhlichkeit und Albernheit der Konsumenten, verbunden mit einer starken Reaktionsverlangsamung. Cannabinoide werden selten bei medizinischer Behandlung eingesetzt. Der Nachweis kann bis zu 14 Tagen nach dem Konsum gelingen und sollte ca. zweimal wöchentlich erfolgen, um eventuelle Abstinenzzeiten zu umgehen.

Barbiturate bilden zusammen mit den barbituratähnlichen Substanzen eine weitgefasste Gruppe der beruhigenden und schmerzlindernden Mittel.  Die Wirkung der Substanzen dieser Gruppe reichen von ultrakurz bis ultralang. Phenobarbital ist ein lang wirkendes Barbituratederivat und wird als Beruhigungsmittel und oder als schmerzlinderndes Mittel eingesetzt.  Secobarbital ist ein Beispiel für ein kurz wirkendes Beruhigungsmittel.  Barbiturate werden in der Regel stark metabolisiert. Einzelne Substanzen, z.B. das Phenobarbital unterliegen dem Metabolismus nicht.  Sie werden als Reinsubstanz ausgeschieden.  Auch die Nachweismöglichkeiten sind unterschiedlich.  Während schwefelhaltige Barbiturate kaum nachweisbar sind, ist z.B. Phenobarbital noch wochenlang nach Einnahme festzustellen.  Aus der Gruppe der Barbiturate werden vor allem das Amo- Pento- und Secobarbial von abhängigen missbraucht.

Testprinzip

Die SERO-Med Schnelltests sind einfach zu handhabende Testsysteme auf der Basis immunologischer Reaktionen, bei denen sehr spezifische Antikörper zur qualitativen Erfassung von Drogen eingesetzt werden.  Es wird das Prinzip der kompetitiven Analysetechnik verwendet, bei der die zu messende Droge an den gegen sie gerichteten Antikörper bindet und dadurch das Erscheinen einer gefärbten Markierung im Ergebnisfeld verhindert. Die sehr spezifische immunologische Nachweistechnik wird mit chromatographischer Trennung zu einem Test verbunden, der trotz seiner hohen Sensitivität und Spezifität ohne teure Geräteausstattung durchzufahren ist.  Der Test ist sehr anwenderfreundlich und kann nur unter Verwendung der zu messenden Probe ohne weitere Reagenzien durchgeführt werden.  Es kann so das Vorhandensein einer Droge oder auch ihre Abwesenheit messtechnisch nachgewiesen werden.  Bei positivem Nachweis (keine Testbande im Ergebnisfeld) sollte unbedingt ein Bestätigungstest mit einer anderen Messmethode erfolgen, um endgültige Sicherheit zu erhalten.  Durch eine weitergehende Untersuchung der Probe lassen sich auch noch andere Stoffwechselprodukte der Drogen nachweisen. Die Messtechnik kann für Messungen im Urin und im Speichel eingesetzt werden.  Der positive Nachweis einer Droge im Speichel bedarf einer gesonderten Vorbereitung der Probe.  Die Konzentration spiegelt ungefähr den Konzentrationsverlauf im Blut wider.  Dies deutet auf eine akute Situation hin, während der Nachweis im Harn mehrere Stunden nach Einnahme der Substanz noch positiv ausfällt.  Es sind Besonderheiten bei der Probengewinnung zu beachten.

Messprinzip

SERO-Med Drogenschnelltests sind homogene, kompetitive, immuno-chromatographische Tests, die auf der Grundlage der sehr spezifischen Antigen - Antikörperreaktion basieren.  Um eine begrenzte Anzahl von spezifischen Antikörperbindungsstellen konkurrieren die zu messenden Drogen oder deren Stoffwechseisubstanzen aus der Probe und die Droge auf dem chromatographischen Teststreifen (Kompetition). Daher wird durch Blockieren der Bindungsstellen auf dem spezifischen Antikörper durch vorhandene Drogen aus der Probe die Farbmarkierung im Ergebnisfeld (im unteren Teil = Testbande) verhindert Der Teststreifen wird in den Probenurin im Probengefäß für ca. 10 Sek. eingetaucht.  Hierbei ist darauf zu achten, dass der Teststreifen nur bis zur Pfeilmarkierung eingetaucht werden darf, da der Test sonst ungültig werden könnte.  Der Teststreifen kann auch in der Probe aufrecht stehend bis zur Ablesung verbleiben.  Es können mehrere Teststreifen gleichzeitig in ein Probengefäß gestellt werden, wenn die Streifen sich nicht berühren.

Absorptionsfläche

 

Ergebnisfeld

 

 

 

max. Eintauchtiefe


Ansaugfläche

Die flüssige Probe entwickelt sich langsam entlang der chromatographischen Membran und mobilisiert dabei die Reaktionskomponenten.  Diese Reaktionen benötigen die vorgeschriebene Zeit von 5 bis 10 Minuten. Farbmarkierte spezifische Antikörper können mit eventuell vorhandenen Drogen aus der Probe reagieren und fließen durch Kapillarkräfte entlang der Membran zur Absorptionsfläche. Die Antikörper fließen bis zum Ergebnisfeld auf der Membran, die im unteren Abschnitt mit der entsprechenden Droge beschichtet ist. Bei Abwesenheit der gesuchten Droge in der Messprobe werden die farbmarkierten Antikörper durch die membrangebundene Droge fixiert, und es entsteht ein farbiger Strich.  Wenn die gesuchte Droge in der Probe vorhanden ist, werden die Antikörperbindungsstellen blockiert, und es erfolgt keine Fixierung auf der Membran und auch kein farbiger Strich. Daher bildet eine positive Probe keinen Farbstrich im unteren Teil des Ergebnisfeldes (Testbande).  Im oberen Teil des Ergebnisfeldes wird durch eine andere Antigen - Antikörper Reaktion überprüft, ob der farbmarkierte Antikörper richtig durch die Membran gelaufen ist.  In dem oberen Teil des Ergebnisfeldes muss daher immer eine rötliche Kontrollbande entstehen, um anzuzeigen, dass der Test richtig durchgeführt und das Ergebnis korrekt erstellt wurde

Eine positive Probe zeigt daher nur einen Farbstrich im oberen Ergebnisfeld (Kontrollbande) während eine negative Probe (Negativzeichen) immer zwei Farbstriche, nämlich im oberen und unteren Teil des Ergebnisfeldes zeigen muss (Kontrollbande und Testbande). Da der Test sehr sensitiv eingestellt ist, bedeutet auch eine sehr wenig gefärbte Testbande ein negatives Ergebnis.  Zum optischen Vergleich kann eine Negativprobe (drogenfreier Urin oder Leitungswasser) mitgeführt werden.

Reagenzien

Jeder Teststreifen enthält den farbmarkierten, spezifischen Antikörper, die Antigenprobe sowie einen zweiten Antikörper für die Testkontrolle.  Der Membranstreifen ist gegen unspezifische Bindungen blockiert und getrocknet.  Alle nötigen Reagenzien sind im Test enthalten.  Zur Testdurchführung ist nur die zu prüfenden Probe nötig.  Falls der Test nicht im Labor durchgeführt wird, können Probengefäße zum Sammeln der Probe und zum Eintauchen der Teststäbchen gesondert bestellt werden.

Packungsinhalt

Test und Testanleitung

Hinweis

Packungsinhalt nur für die in vitro Diagnostic verwenden.  Von Kindern fernhalten. Test nur bis Ende des Haltbarkeitsdatums verwenden. Lagern Sie den Test bei Kühlschrank oder Raumtemperatur (4-30°C).  Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Wesentlicher Bestandteil: monoklonale Antikörper gegen die entsprechenden  Drogenmetabolite.

Probengewinnung und Lagerung

Mit dem SERO-Med Test können Urin- und Speichelproben gemessen werden.  Die Proben sollten frisch gewonnen und nicht mitgebracht sein (Probe ist warm bei Abgabe) und bedürfen keiner weiteren Behandlung oder Stabilisierung vor dem Test.  Um Manipulationen des Testergebnisses vorzubeugen, ist eine Oberwachung der Probengewinnung nötig, soweit das technisch möglich ist und der Schutz der Persönlichkeit dies zulässt.  Zusätze zu der Messprobe (wie z.B. Seife oder Reinigungsmittel) können das Ergebnis unbrauchbar machen. Um Hinweise auf mögliche gezielte Verfälschung der Probe zu erhalten, ist es wichtig, den pH - Wert (sauer oder alkalisch) sowie die " Verdünnung " mit einem Teststäbchen vor dem Drogentest zu überprüfen.  Bei einem pH - Wert zwischen 4,5 und 8,5 und einer normalen spezifischen Dichte der Probe (zwischen RF-Index 1,005 - 1,030 ) ist das Testergebnis glaubhaft.
Speichelproben können manchmal so zähflüssig und viskos sein, dass diese auf dem Teststreifen nicht richtig fließen.  Durch kurzes Einfrieren und wieder Auftauen kann solch eine Probe "flüssig" gemacht werden, ohne die Drogenkonzentration zu verändern.  Dazu werden entweder Eiswürfel mit Kochsalz zu einer Kältemischung vermischt oder das Tiefgefrierfach benutzt und das verschlossene Probengefäß dort hineingestellt.  Nach dem Einfrieren wird die Probe bei Raumtemperatur wieder aufgetaut, durch Umschwenken gut gemischt und dann zur Messung eingesetzt. Speichelproben immer im Probengefäß sammeln, Teststäbchen nicht direkt in den Mund nehmen!

Tipp zur Probengewinnung : Der Speichelfluss wird durch ein paar Kristalle Zitronensäure stark gefördert, erleichtert die Probengewinnung und stört die Messergebnisse nicht.

Achtung:         Alle Untersuchungsproben sollten vorsichtig gehandhabt werden . Der Kontakt mit der Haut oder offenen Wunden ist zu vermeiden.  Jede Vermischung oder Kontamination und Kontakt mit anderen Proben führt evtl. zu falschen Ergebnissen.

Lagerung:       Die Proben sind verschlossen bis zu 48 Stunden im Kühlschrank haltbar.  Auch Einfrieren der Proben ist möglich. Nach dem Auftauen                         Proben gut mischen!

Testdurchführung

1          Benötigte Teststreifen aus dem Karton nehmen und das entsprechende Probandenblatt gemäß den Anforderungen sorgfältig ausfallen (Name,     Datum, Uhrzeit, Anforderung)

2.         Teststreifen für die zu messenden Parameter unmittelbar vor der Testdurchführung aus der Verpackung entnehmen.

3.         Teststreifen nur oben an der Absorptionsfläche anfassen und einzeln in die Probe bis zu der mit Pfeilen markierten Linie für ca. 10 Sek. eintauchen. Die aufsteigende Probenfeuchtigkeit sollte im Ergebnisfeld zu sehen sein!

Teststreifen nicht tiefer als bis 
zur Markierung eintauchen

4.         Teststreifen zum Entwickeln quer über das Probengefäß legen oder bis zum Ablesen des Ergebnisses in der Probe stehen lassen ! Es können mehrere Teststreifen in der gleichen Probe gleichzeitig gemessen werden, wenn die Teststreifen sich nicht gegenseitig berühren. Auf keinen Fall das Ergebnisfeld in der Mitte des Teststreifens berühren Teststreifen nicht direkter Sonnenbestrahlung aussetzen aber die Auswertung bei guten Lichtverhältnissen durchfuhren.

5.         Testergebnis nach einer Zeit von 10 Minuten ablesen.  Dafür muss das Ergebnis im oberen und unteren Ergebnisfeld (siehe oben, Messprinzip) beachtet werden.  Im oberen Drittel des Ergebnisfeldes muss die rötliche Kontrollbande zu sehen sein. Ergebnis auf dem Probandenbogen schriftlich festlegen.

Testauswertung

Die obere Kontrollbande im Ergebnisfeld muss immer sichtbar sein, da sie den richtigen Ablauf der kapillaren Wanderung der farbmarkierten Antikörper durch den Teststreifen anzeigt.  Wenn diese Linie nicht erscheint, muss der Test mit einem neuen Teststreifen und ausreichender Probenmenge wiederholt werden.  Teststreifen nicht tiefer als bis zur markierten Pfeillinie in die Probe eintauchen, da der Test sonst ungültig wird.

Es darf kein Testergebnis bewertet werden, bevor nicht eine klare Kontrollbande im Ergebnisfeld erscheint.

Kontrollbande

Testbande  

Ergebnisfeld

 

max. Eintauchtiefe

NEGATIV

POSITIV

UNGÜLTIG

2 rosa Farblinien
(Kontroll- und Testbande) werden angezeigt.  Auch eine schwach gefärbte Testbande bedeutet ein negatives Ergebnis (vergl. Nullprobe mit drogenfreiem Urin)

1 rosa Farblinie  
im oberen Drittel des Ergebnisfeld angezeigt. (Kontrollbande)

Keine Anzeige
Test muss wiederholt werden

Der positive Nachweis einer Droge in der Messprobe sollte unbedingt mit einem anderen physikalisch-chemischem Nachweisverfahren bestätigt werden.  Der positive Nachweis gibt keine Information über die Herkunft der Droge

Retentionszeiten für Drogen im Urin

Cannabinoide  (THC)

 

Kokain

Morphine

Amphetamine & Metamphetamin

Benzodiazepine

Barbiturate

Methadon

5 Tage
10 Tage
20 Tage

2 - 4 Tage

1 - 2 Tage

bis 72 Stunden

<6 bis >90 Stunden

1 bis 21 Tage

24 bis 48 Stunden

Leichter Raucher (4x / Woche)
Starker Raucher (täglich)
Chronische Raucher

 

 

 

 

 

 

Droge   Droge / Metabolit    

Cut off
NIDA
Spezifikationen für Screening – Tests  

Cut off
SERO-Med
Screening – Tests
 

Amphetamine

Methamphetamine

Cannabinoide

Kokain

Opiate

Barbiturate


Methadon

Phencyclidin

Benzodiazepine

Amphetamine

Methamphetamine

THC, Marihuana

Benzoylecgonin

Morphin, Heroin, Codein

Phenobarbital versch. Barbitole/Metabolite

Methadon-Hydrochlorid

PCP

BZB

1.000 ng/ml

1.000 ng/ml

100 ng/ml

300 ng / ml

300 ng/ml

2.000 ng/ml
150 ng/ml

300 ng/ml

25 ng/ml

300 ng/ml

1.000 ng/ml

500 ng/ml

50 ng/ml

150 ng / ml

300 ng/ml

300 ng/ml

300 ng/ml

25 ng/ml

300 ng/ml

NIDA - National Institut on Drug Abuse (USA). Bezieht sich auf die hauptsächlichen biologischen Abbauprodukte der Drogen. Werden die unteren Nachweisgrenzen erreicht oder überschritten, dann zeigt der Test ein positives Ergebnis an. Die Spezifikationen der NIDA (siehe oben) werden somit sicher erkannt und eingehalten. Für den Nachweis der Drogen im Speichel gilt gleiches.

Grenzen der Methode

Bei einem positiven Ergebnis eines immunologischen Drogentests, sollte zur Bestätigung immer ein weiterer Nachweis der jeweiligen Droge mit einer anderen physikalisch-chemischen Methode erfolgen.  Trotz der sehr spezifischen Nachweismöglichkeit mittels monoklonaler oder polyklonaler Antikörper ist eine positive Beeinflussung des Testergebnisses (Kreuzreaktion) durch eine der sehr vielfältigen Stoffwechselprodukte aus dem Organismus nicht auszuschließen. Auch durch die große Vielfalt der Benzodiazepinwirkstoffe ist ein umfassender Nachweis mit einer immunologischen Methode nicht möglich.  Daher ist die Bestätigung wichtig, um durch Anwendung einer anderen Methode ein falsches Ergebnis möglichst auszuschließen. Die Ergebnisse dieser Drogenschnelltests sind mit der anerkannten Referenzmethode: GCMS auf ihre Empfindlichkeit , Genauigkeit und Wiederholbarkeit geprüft worden und zeigen bei allen Tests sehr gute Übereinstimmung. Die obere Kontrollbande im Ergebnisfeld muss immer sichtbar sein, da sie den richtigen Ablauf der kapillaren Wanderung der farbmarkierten Antikörper durch den Teststreifen anzeigt.  Wenn diese Linie nicht erscheint, muss der Test mit einem neuen Teststreifen und ausreichender Probenmenge wiederholt werden.  Teststreifen nicht tiefer als bis zur markierten Pfeillinie in die Probe eintauchen, da der Test sonst ungültig wird. Es darf kein Testergebnis bewertet werden, bevor nicht eine klare Kontrollbande im Ergebnisfeld erscheint. Die spezifischen Erfassungsgrenzen der einzelnen Substanzen und Stoffwechselprodukte liegen der entsprechenden individuellen Testpackungen mit einer Kurzanleitung zur Testdurchführung und Ergebnisbeurteilung bei.

Achtung!

Die Interpretation eines positiven Ergebnisses aus immunologischen Tests muss sorgfältig durchgeführt werden.  Es können Reaktionen und Kreuzreaktionen von Substanzen aus Medikamenten oder anderen Stoffen auftreten, die zu einem positiven Testergebnis führen. Für die Ableitung juristischer Konsequenzen sind unbedingt weitere, differenzierte Bestätigungsanalysen erforderlich.

Literatur

1.         Urine Testing for Drug of Abuse, National Institut on Drug Abuse (NIDA), Research Monograph 73, 1986

2.         Cocaine : Determination in Human Body Fluids.  Reprints of Selected Articies from theJ.Anal. Toxicalogy, Preston Publ., Niles, 11., 1988

3.         Spektrum gebräuchlicher Suchtstoffe von R. Wennig in " Suchtkrankheiten " W. Arnold et al. , eds.  Springer, Heidelberg , 1988

4.         Report of the Substance-Abuse Testing committee : Critical lssues in Urinalysis of Abused Substances, Clin.Chem. 34, 605-632, 1988

5.         Urine Testing in the Detection of Drug of Abuse, Schwarz,R.H. Arch.  Intern.  Med. 148, 2407-2412 , 1988

6.         NIDA-Guidelines Fed.  Reg. 53 No 69, 11970-11989, USA , 1988

7.         Analysis of Drugs of Abuse, Gough T.A., J.Wiley & Sons, Chichester, 1991

8.         Müller, T., R. Hinterberger, S. Kapp: Interpretation von Testergebnissen immunochemischer Drogensuchtests bei Methadon - Substitutionsbehandlung , 46 1 , 7 - 14 1993

9.         Müller,T.  Methadon - Substitution Immunologische Drogentests - Möglichkeiten und Grenzen , Labor Dialog , eds.  Labor Dres.  Kapp Ereuer, Mainz , 2. / 1993

 

SERO-Med - THC

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von CANNABINOIDEN im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch!
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Cannabinoiden

Der SERO-Med THC-Test weist folgende Metabolite nach:
11-nor-A-9-tetrahydrocannabinoi-9-Carboxylsäure (cut off 50 ng/ml)

Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 ng/mI):

                               Acetaminophen                                   Na-Salicylat

                               Acetylsalicylsäure                               Tryptophan

                               Ampicillin                                           Meperidin

                               Benzoesäure                                       Morphin Glucuronid

                               Benzoylecgonin-HCL                          Morphin Sulfat

                               Caffein                                               Methylphenidat

                               Chlorphenirarnin                                 Methadon

                               Chlorprornazin-HCL                           Methaqualon

                               Cimetidin                                            Oxycodon

                               Codein                                               Propraanolloi

                               Dextromethorphan                              d-Propoxyphen-Hydrochlorothiazid

                               Diethylpropion                                    Phencyclidin

                               Diphenylhydantoin                               Phenylpropanolamin

                               Doxylamin                                          Pendimetrazin

                               Ecgonin-HCL                                     Pentobarbital

                               Ecgonin Ethyl Ester                             Phenobarbital

                               Hydrocodon                                        Phentermin

                               Hydromorphon                                    Penicillin G

                               Indornethacin                                      L-Phenylephrin

                               Ketoprofen                                         Quinin

                               Levorphanol                                       Ranitidin

 

SERO-MedOpiate

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von OP1ATEN im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch!
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Opiaten

Der SERO-Med Opiate-Test weist folgende Metabolite nach:
(cut off 300 ng/ml)

                                    Morphin                                           Thebain

                                    Codein                                             Hydrocodon

                                    Dihydrocodein                                  Hydromorphin

                                    Dihydromorphin                                6-Acetylmorphin

                                    Ethylmorphin                                    Morphin-3-Glucuronid

Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 ng/ml):

                                    Acetaminophen                                   Methadon

                                    Acetylsalicylsäure                               Methaqualon

                                    Ampicillin                                           Methylphenidat

                                    Benzoesäure                                       Methamphetamine

                                    Caffein                                               Chlorpheniramin

                                    Chlorpromazin-HCL                            Benzoylecgonin-HCL

                                    Penicillin G                                         Cimetidin

                                    Phenobarbital                                      Dextrometorphan

                                    Pendimetraxin                                     Diazepam

                                    Phentermin                                         Diethylpropion

                                    Phenycylidin                                       Diphenylhydantoin

                                    Phenylpropanoiamin                            Doxylamin

                                    L-Phenylephrin                                   Ecgoninmethylether

                                    d-Propoxyphen                                   Ecgonin-HCL

                                    Propraanollo                                       Hydrochlorothiazid

                                     Ranitidin                                            Quinon

                                     Na-Salicylat                                       lndomethacin

                                     delta-9-THC                                      Ketoprofen

                                     Tryptophan                                        Levorphanoi

                                     Meperidin                                          Oxazepam

                                     11 -nor-A-9-carboxy THC

SERO-Med - MTD

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von METHADON im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch!
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Methadon

Der SERO-Med Methadon-Test weist folgende Metabolite nach:
(+/-) Methadon (cut off 300 ng/ml)

Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 µg/mI):

                                    4-Acetamidophenol                                Acetyisalicylsäure

                                    Amikacin                                              Amitriptylin

                                    d,1-Amphetamin                                    Arterenol

                                    Aspartam                                              Atropinsulfat

                                    Benzoylecgonin                                     Coffein

                                    Camphor                                               Chlorphenitramin

                                    Cortison                                                Deoxyepinephrin

                                    Dextrometorphan                                  Digitoxin

                                    Digoxin                                                 Epinephrin

                                    Ephedrin                                               Gentisinsäure

                                    Glucose                                                Histamin

                                    Guaiacol-Glycerylether                          Homatropin

                                    lmipramin                                              lsoproterenoi

                                    Ketamin                                                Lidocain

                                    Morphin                                                Naloxan

                                    Neornycin                                             Niacinamid

                                    11-nor-A-8-THC-9-COOH (lOpg/ml)     1-nor-A-9-THC-COOH (10 pg/ml)

                                    Oxazepam                                            Perphenazin

                                    Phencyclidin                                          Phenobarbital

                                    Phenylethylamin-(x                                Phenylpropanolamin

                                    Promethazin                                          Pseudoephedrin

                                    Rantidin                                                Salicylsäure

                                    Secobarbital                                          Tertacyclin

                                    Tetrahydrozolin                                     Theophylin

                                    Thioridazin                                            Trifluoperazin

 

SERO-Med - METHAMPHETAMIN

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von METHAMPHETAMIN im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch!
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Methamphetamin

Der SERO-Med Methamphetamin-Test weist folgende Metabolite nach:
Methamphetamin, Methylendioxyrnethamphetamin (cut off 500 ng/ml)

Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100 µq/mI):

                                    Acetylsalicylsäure                               Meperidin

                                    Acetarninophen                                  Morphinglucuronid

                                    Ampicillin                                           Morphinsulfat

                                    Benzoesäure                                       Methaquaton

                                    Benzoylecgonin-HCL                          Na-Salicylat

                                    Caffein                                               Oxazepam

                                    Cimetidin                                            Oxycodon

                                    Chloropromazin-HCL                          d-Propoxyphen Hydrochlorothiazid

                                    Cocain                                               Penicillin G

                                    Codein                                               Propaanolloi

                                    Dextrometorphan                                Pentobarbital

                                    Diazepam                                           Pendlmetrazin

                                    Diethylpropion                                    Phencyclidin

                                    Diphenylhydantoin                               Phenobarbital

                                    Doxylamin                                          Phenternlin

                                    Ephedrin                                             Phenylpropanolanlin

                                    Ecgonin-HCL                                     Pseudoephedrin

                                    Ecgoninniethylether                             Penicillin G

                                    Hydrocodon                                        L-Phenylehrin

                                    Hydrornorphon                                   Quinon

                                    Indomethacin                                      Ranitidin

                                    Ketoprofen                                         Tryptophan

                                    Levorphanol                                       delta-9-THC

                                     Methylphenidat                                  11 -nor-A-9-carboxy-THC

                                     Methadon

 

SERO-Med - COCAIN

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von COCAIN im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch!
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Cocain

Der SERO-Med Cocain Test weist folgende Metabolite nach:
Benzoylecgonin, Cocain-HCL (cut off 150 ng/ml)

Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100µg/mI):

                                         Acetaminophen                                Acetylsalicylsäure

                                         Aminopyrin                                      Amitriptylin

                                         Amobarbital                                     Amphetaminsulfat

                                         Ampicillin                                         Apomorphin

                                         Ascorbinsäure                                  Atropin

                                         Benzocain                                        Butabarbital

                                         Caffein                                            Calciumhypochlorid

                                         Chlorodiazepoxid                              Chloroquin

                                         Chlorpheniramin                               Chloropromazin

                                         Codein                                             Dextromethorphan

                                         Diphenylhydantoin                            Epinephrin

                                         Erythromycin                                    Estriol

                                         Gentisinsäure                                    Glutethimid

                                         Guaiacol-Glycerol-Ether                    Hydrochlorothiazid

                                         lmipramin                                         Lidocain

                                         Meperidin                                         Methadon

                                         Methaquaion                                    Methamphetamin

                                         Methyprylon                                     Morphinsulfat

                                         Naproxen                                         Norethindron

                                         Penicillin                                          Pentobarbital

                                         Phenobarbital                                   Phencyclidin

                                         Phenolbutazon                                  Phenylpropanolamin

                                         Procain-HCL                                   Secobarbital

                                         Tetracyclin                                       A9-Tetrahydrocannabinolcarboxylsäure

                                         Tetrahydrozolin                                 Trifluoperazin

                                         Zomepirac

 

SERO-Med - BENZODIAZEPINE

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von BENZODIAZEPINE im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch!
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Benzodiazepinen

Der SERO-Med BENZODIAZEPINE Test  weist folgende Metabolite nach:
(cut off 300 ng/ml)

                                    Oxazepam                                               Diazepam

                                    Desmethyldiazepam                                 Chlorazepat-HCL

                                    Estazolam                                                Flurazepam

                                    Nitrazepam                                              Alprazolam

                                    Medazepam                                             Temazepam

                                    7-Aminoflunitrazepam                              Lorazeparn

Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion:

                                    Acetaminophen                                   delta-9-THC

                                    Acetylsalicylsäure                               11 -nor-A-9-carboxy THC

                                    Ampicillin                                           Meperidin

                                    Benzoesäure                                       Morphinglucuronid

                                    Benzoylecgonin-HCL                          Morphinsulfat

                                    Caffein                                               Methylphenidat

                                    Chlorpheniramin                                  Methadon

                                    Chlorprornazin-HCL                           Methaqualon

                                    Cimetidin                                            Oxycodon

                                    Codein                                               Propraanollo

                                    Dextrornetorphan                                d-Propoxyphen-Hydrochlorothiazid

                                    Diethylpropion                                    Phencyclidin

                                    Diphenylhydantoin                               Phenylpropanoiamin

                                    Doxylarnin                                          Pendimetrazin

                                    Ecgonin-HCL                                     Pentobarbital

                                     Ecgoninmethylether                            Phenobarbital

                                     Hydrocodon                                       Phentermin

                                     Hydromorphon                                   Penicillin G

                                      Ilndomethacin                                    L-Phenylephrin

                                     Ketoprofen                                         Quinin

                                     Levorphanol                                       Ranitidin

                                     Na-Salicylat                                       Tryptophan

 

SERO-Med - BARBITURATE

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von BARBITURATEN im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch!
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Barbituraten

Der SERO-Med BARBITURATE Test  weist folgende Metabolite nach:
(cut off 300 ng/ml)

Amobarbital                                     Alphenoi

Aprobarbital                                     Barbital

Butabarbital                                      Butalbital

Phenobarbital                                   Phentobarbital

Secobarbital                                     5,5'-Diphenylhydantoin

Folgende Metabolite zeiqen keine Kreuzreaktion (100µg/ml)

                                         Acetamidophenol                                   Acetylsalicylsäure

                                         Amikacin                                              Amitriptylin

                                         d,1-Amphetamin                                    Arterenoi

                                         Aspartam                                              Atropinsulfat

                                         Benzoylecgonin                                     Coffein

                                         Camphor                                               Chloroquin

                                         Chlorphenitramin                                   Cocain

                                         Cortison                                                Deoxyepinephrin

                                         Dextrometorphan                                  Digitoxin

                                         Digoxin                                                 Epinephrin

                                         Ephedrin                                               Gentisinsäure

                                         Glucose                                                Histamin

                                         Guaiacol-Glycerylether                          Homatropin

                                         lmipramin                                              Isoproterenoi

                                         Ketamin                                                Lidocain

                                         Methadon                                             Methamphetarnin

                                         Morphin                                                Naloxan

                                         Neomycin                                             Niacinamid

                                         11 -nor-8-8-THC-9-COOH (1 Opg/ml)   1-nor-8-9-THC-COOH (10 pg/mi)

                                         Oxazepam                                            Perphenazin

                                         Phencyclidin                                          Phenylethylamin-(x

                                         Phenylpropanoiamin                               Promethazin

                                         Pseudoephedrin                                     Rantidin

                                         Salicylsäure                                           Tertacyclin

                                         Tetrahydrozolin                                     Theophylin

                                         Thioridazin                                            Trifluoperazin

 

SERO-Med - AMPHETAMIN

Einstufen-Schnelltest zum Nachweis von AMPHETAMIN im Urin / Speichel
Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur (4-30°C) lagern
Bitte lesen Sie die ausführliche Anleitung aufmerksam durch
Testspezifische Angaben zum Nachweis von Amphetaminen

Der SERO-Med AMPHETAMIN Test weist folgende Metabolite nach:
(cut off 1.000 ng/ml)

Amphetamin, Methylendioxyamphetamin

 

Folgende Metabolite zeigen keine Kreuzreaktion (100µg/ml):

                                    Acetaminophen                                   Hydrochlorothiazid

                                    Acetylsalicylsäure                               Ibuprofen

                                    Ampicillin                                           Lidocain

                                    Amitriptylin                                         Meperidin

                                    Ascorbinsäure                                    Methadon

                                    Aspartam                                           Methaqualon

                                    Benzocain                                          Methylphenidat

                                    Benzoesäure                                       Morphinglucuronid

                                    Benzoylecgonin-HCL                          Morphinsulfat

                                    Caffein                                               Penicillin G

                                    Chloroquin                                          Pentobarbital

                                    Chlorpheniramin                                  Phencyclidin

                                    Chloropromazin-HCL                          Phenobarbital

                                    Cocain                                               Phenterrnin

                                    Codein                                               Phenylpropanolamin

                                    Dextrometorphan                                Pseudoephedrin

                                    Diazepam                                           Oxazepam

                                    Diphenhydramin                                  Oxycodon

                                    Diphenylhydantoin                               Quinon

                                    Ephedrin                                             Ranitidin

                                    Ecgonin-HCL                                     Na-Salicylat

                                    Ecgoninmethylether                             delta-9-THC

                                    Epinephrin                                          1 1 -nor-A-9-carboxy-THC

                                    Erythromycin

 

Vergleich des Drogenscreening-Systems

SERO-Med mit HPLC bzw.  GC/MS

In der vorliegenden Studie wurde anhand von insgesamt 115 Bestimmungen das Drogenscreening-Programm der Firma SERO-Med ausgetestet und die Ergebnisse anhand der Überprüfung mit GC/MS oder HPLC bestätigt.  Die Überprüfung ergab falsch-negative oder -positive Ergebnisse in nur insgesamt 5 Fällen.  Zugrunde gelegt wurden die vom Hersteller angegebenen Nachweisgrenzen und Metabolite, die detektiert werden.

METHODE

GCIMS oder HPLC                             SERO-Med

                                                positiv --- negativ positiv --- negativ

 

                      Cannabinoide                                      18                4                         18                   4

                      Opiate                                                 27                3                         27                   3

                      Cocain-Matabolite                              14               10                         16                   8

                      Benzodiazepine*                               13**              7                         10                   10**

                      Amphetamine                                      9                  6                           8                   7

                      Methamphetamine                               2                13                          3                  12

Alle Werte unterhalb der angegebenen Nachweisgrenzen (NG) wurden als negativ angenommen. 2x Bromazepam / l x Flurnitrazepam beide Metabolite werden von SERO-Med Teststreifen nicht erkannt.  Somit sind diese Aussagen nicht als falsch-negativ zu bewerten. Die Bestimmungen mit GC/MS oder HPLC wurden mit Serum durchgeführt. Für SERO-Med Tests kann Urin verwendet werden, in einigen Fällen wurden Speichelabstriche als Probe verwendet. SERO-Med Drogenschnelltests eignen sich zum Screenen auf Drogenmissbrauch.  Die Tests können zum Nachweis von

                                    Methamphetamin                                                            Barbiturate

                                    Benzodiazepine                                                                  Methadon

                                       Cannabinoide                                                                     Cocain

                                       Amphetamin                                                                      Opiate

in Urin oder Speichel eingesetzt werden.Für jede Droge gibt es einen einzelnen Teststreifen, sodass Sie ganz individuell bestimmen können, auf welche Droge oder Drogenkombination Sie screenen möchten. SERO-Med Teststeifen werden in einem unabhängigen Labor auf Qualität geprüft.  Um Ihnen unseren Anspruch höchster Qualität zu vermitteln, haben wir die Tests in namhaften Instituten auf Sensitivität und Reproduzierbarkeit im Vergleich mit quantitativen Messmethoden überprüfen lassen.

ERPROBUNG EINES EINSTUFEN-DROGENSCHNELLTESTS AUF BASIS IMMUNCHEMISCHER REAKTIONEN MIT TRÄGERGEBUNDENEN REAGENZIEN

Einleitung:

Die SERO-Med Schnelltests sind einfach zu handhabende, gruppenselektive Testsysteme auf Basis immunchemischer Reaktionen, bei denen spezifische Antikörper zum qualitativen Drogennachweis eingesetzt werden.  Die trägergebundene immunchemische Nachweisreaktion wird mit chromatographischer Trennung zu einem Testsystem verbunden, das ohne Geräteausstattung, weiteren Reagenzienbedarf, und Vorbereitung des Probenmaterials durchführbar ist.  Verfügbar sind derzeit Einzeitests für 8 Analyte (bzw.  Analyt-Gruppen): Opiate, Cocain, Amphetamin, Methamphetamin, Benzodiazepine, Methadon Phencyclidin und Cannabis. Konzipiert sind die Tests für die Untersuchungsmaterialien Urin und Speichel, von uns wurden auch Mageninhaltsproben nach Neutralisation eingesetzt.

Prinzip der Methode:

Bei den SERO-Med Schnelltests handelt es sich um homogene, kompetitive immunchromatographische Einzeltests.  Eventuell in der Probe vorhandene Droge konkurriert von spezifischen Bindungsstellen. Die flüssige Probe wandert langsam entlang der membrangebundenen chromatographischen Phase und mobilisiert dabei die Reaktionskomponenten, unter anderem die farbmarkierten Antikörper.  Diese können mit eventuell vorhandenen Drogenmolekülen aus der Probe reagieren und fließen durch Kapillarwirkung entlang der Membran bis zur Testfläche, die mit der entsprechenden Droge beschichtet ist.  Bei Abwesenheit der Substanz in der Probe werden die farbmarkierten Antikörper alleine durch die membrangebundene Droge fixiert und es entsteht ein farbiger Strich auf dem Testfeld.  Ist die Droge in der Probe vorhanden, sind die Antikörperbindungsstellen damit bereits blockiert und es resultiert keine Fixierung auf der Membran und damit kein farbiger Strich.  Im oberen Teil des Testfeldes wird durch eine zweite Antigen-Antikörper Reaktion überprüft, ob der farbmarkierte Antikörper richtig durch die Membran gelaufen ist.  Hier muss daher immer eine farbige Kontrollbande entstehen, um anzuzeigen, dass der Test richtig durchgeführt wurde, und das Ergebnis auswertbar ist.

                                  = >       Positiver Ausfall               nur eine Kontrollbande

                                  = >       Negativer Ausfall             1 Kontroll- und 1 Testbande

Methodenvergleich und Evaluation:

Die SERO-Med Schnelltests wurden  im Vergleich zu mechanisierten immunchemischen Gruppentests (ENUT DAUR2 in einer Applikation für das Analysengerät Cobas Mira3 und zu chromatographischen Untersuchungsmethoden (Gaschromatographie Massenspektrometrie [GC/MS] und Dünnschichtchromatographie [DC]) erprobt. Die GC/MS - Analysen wurden an einem GC-System 5890 mit massenselektivem Detektor 5970 mit MS-Chemstation (DOS-series) von Hewlett-Packard durchgeführt, als Auswertesoftware und Datenbank diente die Bibliothek von Pfleger, Maurer und Weber. Die DC - Analysen wurden mit dem standardisierten DC-System To3d-LabR durchgeführt, dessen Bibliothek von uns für den deutschen und europäischen Pharmamarkt erweitert wurde. Besonderer Wert wurde, im ersten Teil. der Erprobung weniger auf den Vergleich großer Probenkollektive im Massenscreening, als vielmehr auf den Einsatz bei gezielten Fragestellungen bei chromatographisch voruntersuchten Fällen und auf die Überprüfung der Nachweisgrenze der verschiedenen Gruppentests gelegt.  Bei ca. 50 dabei durchgeführten Tests ergaben sich keine diskrepanten Ergebnisse, Unterschiede lassen sich jedoch im Grenz- bzw. cut off Bereich erwarten, da das SERO-Med und das EMIT-System unterschiedliche Nachweisempfindlichkeiten aufweisen.  Dies ist das Ziel weiterer Untersuchungen

Ergebnisse und Diskussion:

Die SERO-Med Schnelltests erwiesen sich als einfach durchzuführen, sicher in der Handhabung, gut reproduzierbar und klar zu interpretieren.  Die "inverse" Ergebnisanzeige (keine Reaktion im Testfeld bei positiver Probe) bedarf zwar eines gewissen Umdenkens, nach kurzer Gewöhnung ist sie jedoch genauso leicht interpretierbar wie beim positiv anzeigenden Reaktionsprinzip.  Wir sehen in der Verwendung dieses Testprinzips keinen Nachteil. Der Testpreis liegt derzeit deutlich unter dem vergleichbarer Produkte der Mitbewerber 

Cannabinoide (THC) Hier besticht die niedrige Nachweisgrenze (ca. 50 ng/ml) und die sichere Aussage auch im Bereich unter 100 ng/ml

Cocain Der Test erfasst Cocain und Benzoylecgonin.  Dies ist für den Einsatz in Speichel bzw.  Mageninhaltsproben sicher ein Vorteil.  Die Nachweisgrenze ist niedrig.  Sie liegt nach unserer Erfahrung bei ca. 150 ng/ml

Amphetamin / Methamphetamin Hier werden zwei Testsysteme angeboten.  Der erste erfasst die Amphetaminähnlichen Drogen wie Amphetamin selbst oder MDA, der zweite die Methamphetaminanalogen, z.B. MDMA.  Bei den meisten der von uns untersuchten Fälle wurden jeweils beide Tests positiv.  In der Mehrzahl dieser Proben war sowohl MDMA als auch Amphetamin auch mittels GCMS und DC nachweisbar.  AbususfäIle mit nur einer der Drogen waren bisher in unserer Erfahrung selten.  Im Fall einer Mono-Intoxikation mit MDMA (GC/MS - bestätigtes Ergebnis) wurden ebenfalls beide Tests positiv (Amphetamin oder -analoge waren in der GCMS-Analyse nicht nachweisbar). Ein Fall eines reinen MDE-Abusus ergab nur positiven Nachweis im Amphetamintest, der Methamphetamintest ergab ein negatives Ergebnis; eine Probe mit MDA und Amphetamin ergab unlogischerweise auch ein positives Ergebnis im Methamphetamintest. Es bleibt die Frage offen, ob eine Differenzierung in die beiden Drogenklassen in der Praxis für den europäischen Pharmamarkt überhaupt sinnvoll und klinisch notwendig ist, zumal die Grenzen zwischen beiden Testsystemen offenbar nicht so klar zu ziehen sind.  Besser wäre die Kombination eines unspezifischen Tests für die Amphetamin-Gruppe mit einem spezifischeren Amphetamin Methamphetamin - Nachweis, der beispielsweise Ephedrin-analoge, Phentermin, oder ähnliche Substanzen aus dem Sympathonimetika-Bereich ausgrenzt. Die Nachweisgrenze für die Substanz Amphetamin wurde zu 1.000 ng/ml ermittelt.

Zusammenfassung: Die SERO-Med Drogen-Schnelltests erwiesen sich in unserer Erprobung als preiswerte, verlässliche und nachweisempfindliche Testsysteme, die weniger für die Analytik großer Institute mit ohnehin vorhandener instrumenteller Ausstattung, als vielmehr als Schnellteste am Krankenbett, im Notarztwagen und v.a. im niedergelassenen Bereich geeignet und wohl auch konzipiert sind. Bei positivem Ausfall muss das Ergebnis ohnehin mit chromatographischen Nachweismethoden bestätigt werden, was dann in Laboratorien mit entsprechender Ausrüstung und auch Erfahrung in toxikologischer Analytik durchgeführt werden sollte. Bezüglich der Erfassung. Dies betrifft insbesondere die Benzodiazepin- und Amphetamin / Methamphetaminteste

Der Opiatnachweis im Speichel mit verschiedenen Analysensystemen
nach Einnahme von Codeinphosphat

Einleitung:

Speichel als alternative biologische Matrix zum Opiatnachweis weist einige Besonderheiten gegenüber den traditionellen Materialien wie Blut oder Urin auf.  Die Sammlung gelingt insbesondere mit kommerziellen Anreicherungssystemen recht rasch, das Verfahren ist nicht invasiv und daher zu wiederholten Entnahmen geeignet, die Prozedur ist einfach und auch von weniger geschultem Personal leicht zu überwachen, ferner ist die Gewinnung von Speichel nicht mit der normalerweise schwierigen psychosozialen Situation der (Sicht-) kontrollierten Urinsammlung zu vergleichen. Ziel unserer Untersuchungen war es, die Brauchbarkeit von Speichelproben als Matrix für gängige Analysensysteme der klinischen Toxikologie zum Direktnachweis ohne Probenvorbereitung zu überprüfen, und vorsichtige Abschätzungen der zu erwartenden Konzentrationen und der Nachweisdauer nach einmaliger oraler Applikation Codeinphosphat-Hemihydrat zu versuchen.  Codein wurde als Modellsubstanz ausgewählt, da die Applikation von Heroin und und/oder Morphin zu Studienzwecken ist nur unter strengster Indikationsstellung möglich ist.

Wegen der Strukturverwandtschaft zum Morphin ist es als Opiat für pharmakologische Studien einsetzbar, da neben Morphin zahlreiche Metabolite gebildet werden, die entweder einzeln oder als Summenreaktion mit immunologischen Tests einfach und sicher nachweisbar sind.Der Nachweis von Opiaten und verwandten Substanzen aus Speichelproben wurde schon früh versucht, die bisher eingesetzten chromatografischen Methoden erfordern aber regelmäßig Anreicherung des Analyten durch verschiedene Arten der Extraktion, oft ist eine Derivatisierung nachgeschaltet.

Diese Untersuchungen zeigen, dass ein Anteil des applizierten Codeins u.a. zu Morphin und dann weiter zu Norcodein durch Demethylierung metabolisiert und im Urin sowohl als freie Substanz als auch als glucuronidiert ausgeschieden wird.  Mehr als 95% einer Einzeldosis werden innerhalb von 48 mit einer Halbwertszeit von ca. 1 - 4 h eleminiert.  Das zur Dealkylierung des Codeins zu Morphin notwendige Enzymsystem ist genetisch kontrolliert, bei den sog. poor metabolisers entfällt dieser Schritt ganz bzw. ist nur gering.  Bei oraler Applikation von Codein werden je nach pharmazeutischer Formulierung nach 1 - 2 h die maximalen Plasmaspiegel erreicht.  Das Verhältnis der Konzentrationen von Codein im Speichel/Plasma ist sehr variabel, in der Regel aber größer als 1, so dass im Speichel auf Grund der zu erwartenden höheren Konzentration ein einfacher Nachweis möglich sein sollte.  Die Variabilität des Saliva/Plasma Konzentrationsgradienten ist u.U. durch den pH-Wert des Speichels bedingt, der eine breitere biologische Spannweite als der des Plasmas hat.

Zusammenfassung: Der Nachweis von Opiaten im Speichel ist nach oraler Applikation von Codein sowohl mit immunologischen als auch mit chromatografischen Methoden möglich.  Der Nachweis gelingt frühestens 1 h und längstens etwa 3 h nach Einnahme, wenn als Entscheidungsgrenze Standard Cut off-Werte herangezogen werden. Der Nachweis von Codeinmetaboliten im Speichel war mit der angewandten kommerziellen HPLC-Methode nur in einer Probe möglich, in den anderen Proben war nur die unveränderte Ausgangssubstanz nachweisbar.

SERO-Med GmbH, Margaretengürtel 100-110, A-1050 Wien, Tel. +43 / (0)1 / 595 3698, Fax +43 / (0)1 / 595 3983, E-Mail: info@seromed.com