METHADON
Schnelltest zum visuellen Nachweis von Methadon im Urin, 300 ng/ml

Art. C3 19030-1 - PZN 2078199 - 1 Stk. Art. C3 19030PS - PZN 2662774 - 1 Stk.
Kontroll-Lösung
Art. C3 19030 - PZN 2662780 - 20 Stk. Art. C3 19030-ECO - PZN  - 20 Stk.

Verwendungszweck des Tests: Beim einstufigen Methadon-Test handelt es sich um einen qualitativen kompetitiv bindenden Schnell-Immunassay für den Nachweis von Methadon im Urin. Vorläufige positive und negative Ergebnisse immer mit zwingenden klinischen Nachweisen und professionellem Urteilsvermögen rechtfertigen. Der Test liefert lediglich vorläufige Daten, die anhand anderer Methoden - wie z.B. GC/MS - bestätigt werden müssen.
Übersicht und Erläuterungen: Bei dem einstufigen Methadon -Test handelt es sich um eine einfach, schnelle und visuell abzulesende Screening-Methode, bei der keine Instrumente erforderlich sind. Die Testanordnung verwendet einzigartige polyklonale Antikörper, die mit hoher Sensitivität gezielt Methadon in Urinproben nachweisen können. Bei Methadon handelt es sich um ein bevorzugtes synthetisches Betäubungsmittel, das üblicherweise bei der Behandlung von Drogensüchtigen verwendet wird. Zu den psychologischen Effekten, die durch Methadon verursacht werden, gehören Analgesie (Schmerzunempfindlichkeit), Sedation und Atembeschwerden. Eine Überdosis Methadon kann auch zum Koma oder auch zum Tod führen. Methadon wird oral oder intravenös verabreicht und in der Leber abgebaut. Der Hauptweg für die Ausscheidung des Stoffes sind die Nieren. Methadon besitzt eine biologische Halbwertszeit von 15-60 Stunden.
Funktionsprinzip des Verfahrens:
Bei dem einstufigen Methadon –Test handelt es sich um ein chromatographisches Absorptionsmittel, in dem die Droge oder ihre Metaboliten in einer Probe mit dem auf einem porösen Membranträgermaterial fixierten Konjugat der Droge um eine begrenzte Anzahl von Antigenbindungsstellen konkurrieren. Markiertes Antikörper-Farbstoff-Konjugat vermischt sich mit dem Probenpräparat und wird von der vorhandenen freien Droge gebunden und bildet dabei Antikörper-Antigen-Komplexe. Dieser Komplex konkurriert mit fixiertem Antigen-Konjugat. in der Testzone und verhindert so die Bildung eines rosaroten Farbstreifens, wenn die Droge in einer über der Nachweisgrenze von 500ng/ml liegenden Konzentration vorliegt. Ungebundenes Farbstoff-Konjugat wird von dem Reagenz in der Kontrollzone gebunden und bildet einen rosaroten Farbstreifen, der die einwandfreie Funktion von Reagenzien und Testträger nachweist.
Lagerung: Bei Raumtemperatur lagern (unter 28° C) jedoch nicht einfrieren. Kühlung ist nicht erforderlich. Haltbarkeit siehe auch Verfallsdatum.
Probennahme und Vorbereitung:
Eine Urinprobe in einem sauberen trockenen Behälter aus Kunststoff oder Glas ohne Konservierungsmittel sammeln. Urinproben können gekühlt (2-8° C.) bis zu 48 Stunden aufbewahrt werden. Bei längerer Lagerzeit Proben tieffrieren (mindestens -20°C). Tiefgefrorene oder gekühlte Proben vor Durchführung des Tests auf Raumtemperatur bringen. Urinproben, in denen sich ein sichtbarer Niederschlag gebildet hat, müssen gefiltert werden. Nur klare Aliquoten zur Durchführung des Tests verwenden.

Tests im verschweißten Folienbeutel
Hier festhalten
(blaues Feld)

  Testregieon

Ergebnis-Anzeige

Urin-Saugfeld

Zusätzlich benötigtes Material: Sauberer Behälter zur Probengewinnung

Maximale Eintauchtiefe bis zur Markierung = 1,5cm

Testdurchführung (Vorbereitung): Vor Durchführung des Tests die Testmaterialien und die Urinprobe auf Raumtemperatur (15-28° C.) bringen. Die Folienverpackung erst kurz vor Durchführung des Tests öffnen.
Testablauf:
1.  Die Folienverpackung aufreißen und den Testträger entnehmen. Tauchen Sie den Streifen bis zum Ende des Wattefeldes in den Urin ein (siehe Grafik). Teststreifen nicht über die Maximum (Max-Linie) eintauchen.
2.  Warten Sie, bis die Farblinien auf dem Teststreifen erscheinen (ca. 15 sec.)
3.  Testresultat unbedingt innerhalb von 3 - 8 min. ablesen. Später abgelesene Ergebnisse sind nicht relevant.

Testgenauigkeit: Sensitivität = 100%, Spezifität = 100%
Hinweis: Nur für IN VITRO DIAGNOSTIC - Teststreifen nicht über das Verfalldatum hinaus verwenden. Für Kinder unzugänglich aufbewahren

Einschränkungen des Verfahrens: Der Test ist nur zur Verwendung mit menschlichen Urin bestimmt. Obwohl der Test sehr sicher ist, besteht die Möglichkeit, dass es aufgrund des Vorhandenseins störender Substanzen zu falschen Ergebnissen kommt. Bei dem Test handelt es sich um einen qualitativen Screening Assay. Er ist nicht für die Bestimmung quantitativer Konzentrationen bzw. von Vergiftungsgraden geeignet. Verfälschungsmittel wie Bleichmittel oder andere starke Oxidationsmittel können bei Zugabe zu den Urinproben unabhängig von der verwendeten Analysenmethode zu fehlerhaften Ergebnissen führen. Besteht der Verdacht auf Verfälschung, ist der Test an einer neuen Urinprobe zu wiederholen

Negativ
2 Linien sichtbar, keine Droge nachweisbar

Positiv
Nur 1 Linie sichtbar, Droge ist nachweisbar

Ungültig
Keine Linie sichtbar,Test ist ungültig

Literatur: 1. Greenblatt DJ, Shader RI. Benzodiazepines in Clinical Practice, New-York: Raven Press 1974, 2. Richard A Harvey and Pamela C. Champe. Lippincott´s Illustrated Reviews. Pharmacology 91-95, 1992, 3. Baselt, R.C.Disposition of Toxic Drugs and Chemicals in Man, Biomedical Publications, Davis, CA. 1982, 4. Urine testing for Drugs of Abuse, Nation Institute on Drug Abuse (NIDA), Research Monograph 73, 1986, 5. Fed.Register, Department of Health and Human Services, Mandatory Guidlines for Federal Workplace Drug Testing Programs, 53, 69, 11970-11979, 1988, 6. McBay, A.J. Clin.Chem. 33, 338-408, 1987, 7. Gilman, A.G. and Goodman, L.S. The Pharmacological Basis of Therapeutics, eds. MacMillan Publishing, New York, NY, 1980, 8. Gorodetzkym, C.W. Dedection of Drugs of Abuse in Biological Fluids, in Martin WR(ed): Drug Addiction I, New York, Spring-Verlag, 1977, 9. Hofmann F.E., A Handbook on Drug and Alcohol Abuse: The Biomedical Aspects, New York, Oxford University Press, 1983.

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