Marihuana (THC)
Schnelltest zum visuellen Nachweis von Marihuana im Urin, 50 ng/ml

Art. C3 13030-1 - PZN 2078957 - 1 Stk. Art. C3 13030PS - PZN 2663377 - 1 Stk.
Kontroll-Lösung
Art. C3 13030 - PZN 2663360 - 20 Stk. Art. C3 13030-ECO - PZN  - 20 Stk.

Einführung: Beim einstufigen MARIHUANA-Test handelt es sich um einen qualitativen kompetitiv bindenden Schnell-Immunassay für den Nachweis von Tetrahydrocannabinol-Metaboliten (THC) im Urin. Vorläufige positive und negative Ergebnisse immer mit zwingenden klinischen Nachweisen und professionellen Urteilsvermögen rechtfertigen. Der Test liefert lediglich vorläufige Daten, die anhand anderer Methoden - wie z.B. GC/MS - bestätigt werden müssen.
Übersicht und Erläuterungen:
Marihuana gilt als eine der wichtigsten Drogen. Nach dem Rauchen bzw. der oralen Aufnahme von Marihuana macht der bedeutendste psychoaktive Bestandteil, das Tetrahydrocannabinol, einen umfangreichen Stoffwechsel, bevor er ausgeschieden wird. Die Halbwertszeit bei der Ausscheidung von cannainoiden Metaboliten im Urin liegt bei verschiedenen Untersuchungsverfahren zwischen einem und zehn Tagen. Bei einem ersten Immunassay-Ergebnis ist laut bindenden Richtlinien des U.S. Department of Health and Human Services ein Nachweistest von insgesamt 50ng/ml cannabinoider Metaboliten erforderlich. Alle mutmaßlich positiven Ergebnisse müssen mit einer 11-Nor-N9-Tetrahydrocnnabinol-9-Carboxylsäure-Konzentration von 15ng/ml bestätigt werden. Der einstufige Marihuana Test verwendet eine einzigartige Kombination aus monoklonalen Antikörpern, die mit hoher Sensitivität gezielt THC-Metaboliten in Urin nachweisen können. Bei dem Test handelt es sich um eine einfache, schnelle und visuell abzulesende Screening-Methode bei der keine besonderen Instrumente erforderlich sind.
Funktionsprinzip des Verfahrens:
Bei dem einstufigen Marihuana-Test handelt es sich um ein chromatographisches Absorptionsmittel, in dem die Droge oder ihre Metaboliten in einer Probe mit dem auf einem porösen Membranträgermaterial fixierten THC-Derivat um eine begrenzte Anzahl von Antigenbindungsstellen konkurrieren. Im Testablauf vermischt sich markiertes Antikörper-Farbstoff-Konjugat von dem fixierten Antigen Konjugat in der Testzone „T“ gebunden und lässt dabei einen rosaroten Antikörper-Farbstoff-Konjugat an die freie Droge und bildet dabei einen Antikörper-Antigen-Farbstoff-Komplex. Dieser Komplex konkurriert mit fixiertem Antigen Konjugat in der Testzone und verhindert so die Bildung eines rosaroten Farbstreifens. Unabhängig vom Testergebnis entsteht in der Kontrollzone „C“ ein Farbstreifen durch eine unspezifische Farbstoff-Konjugat-Sandwichreaktion. Dieser Streifen dient als eingebaute Verfahrenskontrolle, die nachweist, dass Antikörper erkannt werden, prüft, ob die Reagenzien chemisch aktiv sind und bestätigt, dass der Test ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
Lagerung:
Bei Raumtemperatur lagern (unter 28° C) jedoch nicht einfrieren. Kühlung ist nicht erforderlich. Haltbarkeit siehe auch Verfallsdatum.
Probennahme und Vorbereitung:
Eine Urinprobe in einem sauberen trockenen Behälter aus Kunststoff oder Glas ohne Konservierungsmittel sammeln. Urinproben können gekühlt (2-8° C.) bis zu 48 Stunden aufbewahrt werden. Bei längerer Lagerzeit Proben tieffrieren (mindestens -20°C). Tiefgefrorene oder gekühlte Proben vor Durchführung des Tests auf Raumtemperatur bringen. Urinproben, in denen sich ein sichtbarer Niederschlag gebildet hat, müssen gefiltert werden. Nur klare Aliquoten zur Durchführung des Tests verwenden.

Tests im verschweißten Folienbeutel
Hier festhalten
(blaues Feld)

  Testregieon

Ergebnis-Anzeige

Urin-Saugfeld

Zusätzlich benötigtes Material: Sauberer Behälter zur Probengewinnung

Maximale Eintauchtiefe bis zur Markierung = 1,5cm

Testdurchführung (Vorbereitung): Vor Durchführung des Tests die Testmaterialien und die Urinprobe auf Raumtemperatur (15-28° C.) bringen. Die Folienverpackung erst kurz vor Durchführung des Tests öffnen.
Testablauf:
1.  Die Folienverpackung aufreißen und den Testträger entnehmen. Tauchen Sie den Streifen bis zum Ende des Wattefeldes in den Urin ein (siehe Grafik). Teststreifen nicht über die Maximum (Max-Linie) eintauchen.
2.  Warten Sie, bis die Farblinien auf dem Teststreifen erscheinen (ca. 15 sec.)
3.  Testresultat unbedingt innerhalb von 3 - 8 min. ablesen. Später abgelesene Ergebnisse sind nicht relevant.

Testgenauigkeit: Sensitivität = 100%, Spezifität = 100%
Hinweis: Nur für IN VITRO DIAGNOSTIC - Teststreifen nicht über das Verfalldatum hinaus verwenden. Für Kinder unzugänglich aufbewahren

Einschränkungen des Verfahrens: Der Test ist nur zur Verwendung mit menschlichen Urin bestimmt. Obwohl der Test sehr sicher ist, besteht die Möglichkeit, dass es aufgrund des Vorhandenseins störender Substanzen zu falschen Ergebnissen kommt. Bei dem Test handelt es sich um einen qualitativen Screening Assay. Er ist nicht für die Bestimmung quantitativer Konzentrationen bzw. von Vergiftungsgraden geeignet. Verfälschungsmittel wie Bleichmittel oder andere starke Oxidationsmittel können bei Zugabe zu den Urinproben unabhängig von der verwendeten Analysenmethode zu fehlerhaften Ergebnissen führen. Besteht der Verdacht auf Verfälschung, ist der Test an einer neuen Urinprobe zu wiederholen

Negativ
2 Linien sichtbar, keine Droge nachweisbar

Positiv
Nur 1 Linie sichtbar, Droge ist nachweisbar

Ungültig
Keine Linie sichtbar,Test ist ungültig

Referenzen:  1.) Baselt, R.C., Disposition of Toxic Drugs and Chemicals in Man, Biomedical Publications, Davis, CA, 1982. 2.) Urine Testing for Drugs of Abuse. National Institute of Drugs Abuse (NIDA), Research Monograph, 73, 1986. 3.) Fed.Register, Department of Health Services, Mandatory Guidlins for Federal Workplace Drug Testing Programs, 53, 69. 4.) McBay, A.J., Clin. chen. 33, 33B-40B, 1987. 5.) Gillman, A.G., and Coodman, L.S., The Pharmacological Basis of Therapeutics, eds, Mac Millam Publishing, New York, NY, 1980. 6.) Greenblatt, D.J., Shader, R.I., Benzodiazepines in Clinical Practice, Raven Press, New York, 1974. 7.) Harvey, R.A. and Champe, P.C. Lippincott´s Illustrated Review, Pharmacology, 91-95, 1922. 8.) Aniline, O., Pittes, F.N., Phencyclidine (PCP), A review and prespectives. CRC Crit. Rev. Toxicol, 1982, 10, 145-177. 9.) Hofmann, F.E., A. Handbook on Drug and Alcohol Abuse: The Biomedical Aspects, Oxford University Press, New York, 1983

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