MONONUCLEOSE
Immunchromatographischer Test zum Nachweis von PFEIFFERSCHEM DRÜSENFIEBER im Serum/Plasma oder Vollblut

Art. C3 11540-1 - PZN 2572166 - 1 Stk. Art. C3 11540 - PZN 2662840 - 25 Stk.

Verwandungszweck: Der Mononucleose Test ist eine schnelle zweckdienliche Methode zum Nachweis von heterophilen Antikörpern der infektiösen Mononucleose zu einem frühen Zeitpunkt der Infektion. Mit einer Kombination von Mononucleose Antigenen isoliert aus roten Rinderzellmembranen und Maus-Antikörpern gegen menschliches IgM (µ) lassen sich die Antikörper  in der Blutprobe innerhalb von 10 Minuten oder schneller mit hoher Sensitivität nachgewiesen.
Einführung: Die infektiöse Mononucleose (IM), das sogenannte „Pfeiffersche Drüsenfieber“ ist eine akute und ansteckende Erkrankung, die eine akute und ansteckende Erkrankung, die in der Regel vom Epstein-Barr-Virus (EBV) übertragen wird und ist charakterisiert durch Lymphknotenerkrankungen (Lymphadenopathie), Pharyngitis, Fieber, atypischer Lymphocytose und Splenomegalie. Die Diagnose von IM basiert gewöhnlich auf der dem Nachweis charakteristischer klinischer, hämatologischer und serologischer Veränderungen. In der serologischen Diagnostik wird IM durch die Gegenwart von heterophilen und EBV-Antikörpern im Serum des Patienten nachgewiesen. Die heterophilen Antikörper gehören zur Klasse der Immunglobuline M (IgM). Der Test ist ein immunchromatographischer Assay, der sich heterophiler Antigene, isoliert aus roten Rinderzellemembranen und monoklonaler Maus-Antikörper bedient, im mit hoher Sensitivität selektiv IM-heterophile Antikörper in Vollblutproben zu identifizieren.
Testprinzip: Der Test besteht aus einem immunchromatographischem Testverfahren, in welchem Farbstoffkonjugierte monoklonale Antikörper gegen menschliches IgM und ein heterophiles Antigen auf der Membran immobilisiert sind und die Gegenwart von IM heterophilen Antikörpern in Vollblutproben durch eine deutlich sichtbare Farbbildung anzeigen. Zur Testdurchführung wird mit Hilfe einer Pipette die Blutprobe des Patienten auf das Auftragefeld S1 aufgetragen. Nach Auftragen auf das entsprechende Feld wandert die Blutprobe aufgrund vertikaler Kapillarkräfte durch das poröse Filtrationssystem. Die Blutzellen werden in der oberen Schicht zurückgehalten, während die flüssige Phase ( Plasma ) die unteren Membranschichten erreicht. Der Puffer fließt, nach Auftragen auf das vorgesehene Auftragefeld „S2“ entlag dieser unteren Membranschicht, vermischt sich mit der Blutprobe und wandert horizontal entlang der Testmembran. Gebundene Antikörper Farbstoffkonjugate binden die IM-heterophilen Antikörper (falls sich diese in der Probe befinden) und bilden einen Farbstoffkomplex. Dieser Komplex bindet an die immobilisierten heterophilen Antigene in der Testzone „T“ und bilden einen sichtbare rosa-pink Farbbande. Ungebundene Konjugate bilden mit immobilisierten Reagenzien in der Kontrollzone „C“ der Testmembran eine rosa-pikfarbene Linie. Das Erscheinen dieser Farblinie in der Kontrollzone zeigt den vorschriftsmäßigen Ablauf des Tests an und belegt, dass sich die Testreagenzien und die Probe vorschriftsmäßig vermischt haben und durch die Testmembran gewandert sind.

Der Test besteht aus:
Beschreibung bzw. Testanleitung
Testkassette

(beiliegenden Beutel mit
Trockensubstanz verwerfen)

Lanzette, Gefäß mit Entwicklungs- bzw. Pufferlösung, Transferpipette

  Sensitivität: 99,0%
Spezifität: 98,6%
Lagerung
bei 2 - 30° C.

Probengewinnung und Vorbereitung: Der Test ist zum Nachweis aus frischen Vollblutproben, Serum oder Plasma konzipiert. Kapillarblut lässt sich aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen entnehmen. Frisches venöses Blut kann ebenfalls eingesetzt werden. Blutproben mit herkömmlichen Antikoagulantien und Konservierungsmitteln (wie z.B. Heparin, EDTA und Citrat) können ebenfalls getestet werden. Proben mit fluoridhaltigen Konservierungsstoffen sollten nicht getestet werden. Vollblutproben sollten vor Testdurchführung kühl oder auf Eis gelagert werden (2° bis 8° C). Die Proben sollten nach Entnahme innerhalb von 24 Stunden getestet werden

 

Bei Verwendung von Serum / Plasma entfallen die Schritte 1 bis 3

 

1. Ringfinger leicht massieren und desinfizieren. Plastikschutz von der Lanzette abziehen.  2. Mit der Lanzette Ringfinger oder Mittelfinger punktieren. 3. Massieren Sie von der Hand zur Punktionsstelle um das benötigte Probenvolumen zu erhalten. (1 Tropfen)

Ergebnis spätestens nach 10 min. ablesen. Ergebnisse die nach 15 min. abgelesen werden sind nicht relevant

1 Tropfen Vollblut direkt aus der Fingerbeere oder 1 Tropfen Serum/Plasma (30-40µl) in die Probenöffnung S1 geben. Warten bis Probenmaterial versiegt ist.  (Kann bis zu 5 min. dauern) Mit der beiliegenden Transferpipette die beigepackte Lösung „aufsaugen“ und 6 bis 7 Tropfen in die
Probenöffnung S2 geben

Positiv: Im Testfeld erscheinen 2 rote Striche. Eine Mononucleose Infektion liegt vor. Das Ergebnis sollte unverzüglich klinisch bestätigt werden

Negativ: Im Testfeld erscheint 1 roter Strich. Es ist  keine Mononucleose Infektion nachweisbar. (Es sind keine IgM Antikörper nachweisbar)

Ungültig: Im Testfeld erscheint kein Strich. Der Test ist ungültig


Warnhinweise: Nur für diagnostische in vitro-Versuche verwenden. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Wenn Sie mit dem Test begonnen haben, muss der Test ohne Unterbrechung in den empfohlenen Zeitlimits zu Ende gebracht werden um gültige Resultate zu erzielen. Im Arbeitsbereich weder rauchen, essen oder trinken. Das Probenmaterial kann infektiös sein. Behandeln Sie alle Materialien so, als würden Sie infektiös sein. Alle Testkomponenten ordnungsgemäß behandeln. Nach Testdurchführung alle Utensilien in den Minigripbeutel geben, in welchem die Testkomponenten verpackt waren und in einem speziell hierfür vorgesehenen Behälter für biologischen Sondermüll entsorgen oder alle Materialien 1 Stunde bei 121,5°C. Autoklavieren, in eine 1%-ige Sodium Hypochlorid-Lösung geben und entsorgen. Test nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.

 

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