MULTIDIP
6 DROGEN Combo-B
Ein-Stufen-Multitest
zum Nachweis von Drogen im Urin (Stand Dez. 2002)
Amphetamin - Kokain
- Benzodiazepin - Opiate
(Morphin) - THC (Cannabinoide)
- METHADON
| Art. C3 30605B-1 - PZN 2662998 - 1 Stk. | Art. C3 30605B - PZN 2663006 - 10 Stk. |
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Verwendungszweck:
Der Multi-Drogentest ist ein lateral fließender Ein-Stufen Immunassay zum
raschen, qualitativen Nachweis von Drogen im menschlichen
Urin. Der Drogentest ist ein Multitest, mit dessen Hilfe verschiedene
Drogen gleichzeitig nebeneinander in unabhängigen Testfeldern
nachgewiesen werden können. Dieser Test liefert ein visuell sichtbares
Ergebnis und ist für den Einsatz in professionellen Labors und Arztpraxen
mit geschultem Personal bestimmt. Der Test darf nur nach ordnungsgemäßer
Anleitung durchgeführt werden. Dieser Test liefert ein vorläufiges analytisches
Resultat. Für spezifischere Ergebnisse sind weitere differenzierte Bestätigungsanalysen
erforderlich. Die gaschromatographisch/massenspektrometrische Messung
(GC/MS) ist eine vom amerikanischen National Institute on Drug Abuse (NIDA)
anerkannte Referenzmethode. Das Ergebnis jedes Tests auf Drogenmissbrauch
sollte mit einer klinischen Symptomatik verglichen und fachlich beurteilt
werden, insbesondere wenn positive Ergebnisse angezeigt werden. |
| Testparameter | Nachweissubstanz | Nachweisgrenze | Testparameter | Nachweissubstanz | Nachweisgrenze |
| AMP | Amphetamin | 1000 ng/ml | MOR | Morphin |
300 ng/ml |
| COC | Benoylecgonin | 300 ng/ml | THC | 11-nor-D3 -Tetrahydro-cannabinol-9- carbonsäure | 50 ng/ml |
| BZD | Benzodiazepin | 300 ng/ml | MAD | Methadon |
300 ng/ml |
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Testprinzip:
Beim
Drogentest handelt es sich um einen Ein-Stufen Immunassay, bei dem die
nachzuweisende Droge aus der Probe einerseits und eine chemisch markierte
Droge (Drogenkonjugat) andererseits um eine begrenzte Anzahl von
spezifischen Antikörperbindungsstellen konkurrieren (Kompetitionstest).
Die Testkassette enthält für jeden Testparameter einen Membranstreifen,
der in der Testregion (T) mit dem entsprechenden Drogenkonjugat
beschichtet ist. Ein farbmarkierter monoklonaler Anti-Drogen-Antikörper
befindet sich jeweils auf einem Kissen am Ende der Membran. Bei
Abwesenheit der gesuchten Droge im Urin trifft er auf das in der
Testregion immobilisierte Drogenkonjugat, bindet daran und bildet als
Antikörperkomplex mit dem Drogenkonjugat eine sichtbare Linie. Dies
bedeutet: Wenn sich eine Farblinie
in der Testregion zeigt, ist die Urinprobe für diese Droge negativ.
Wenn die gesuchte Droge in der Probe vorhanden ist, konkurriert sie mit
dem Drogenkonjugat in der Testregion um die begrenzte Anzahl von Antikörperbindungsstellen.
Ist die Konzentration in der Droge ausreichend hoch, besetzt sie die Antikörperbindungsstellen
vollständig; dadurch wird eine Bindung des farbmarkierten Antikörpers in
der Testregion verhindert. Dies bedeutet: Ein Nichterscheinen
der Farblinie in der Testregion zeigt ein positives
Ergebnis an. |
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Probengewinnung
und Probenbehandlung:
Der Drogentest ist zum Nachweis von Drogen in Urinproben bestimmt.
Frischer Urin bedarf keiner speziellen Handhabung oder Vorbehandlung.
Urinproben sollten so gesammelt werden, dass der Test so schnell wie möglich
durchgeführt werden kann, vorzugsweise am gleichen Tag. Urinproben können
im Kühlschrank bei 2-8°C bis zu 2 Tagen gelagert werden. Bei einer
Lagerung über längere Zeit sollten die Proben bei - 20°C eingefroren
werden. Gekühlte bzw. gefrorene Proben müssen vor dem Testbeginn
unbedingt auf Raumtemperatur gebracht und gut gemischt werden. Anmerkung:
Urinproben und alle Gegenstände, die damit in Kontakt kommen, sollten in
gleicher Weise wie infektiöses Material behandelt und entsorgt werden.
Ein Kontakt mit der Haut ist durch Tragen von Handschuhen und
entsprechender Laborkleidung zu vermeiden. |
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Interpretation
der Ergebnisse:.
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| NEGATIV | POSITIV | UNGÜLTIG | Ungültig: Wenn keine farbigen Linien erscheinen, weder in der Kontrollregion (C) noch in der Testregion (T), ist der Test ungültig. Unter keinen Umständen darf der Test vor dem Erscheinen der Kontrolllinie als positiv bewertet werden. Falls in der Kontrollregion (C) keine Linie erscheint, muss der Test mit einer neuen Probe und einer neuen Testkassette wiederholt werden. |
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Zur
Beachtung:
Eine sehr schwache Testlinie bedeutet, dass die Konzentration der Droge in
der Probe nahe der Nachweisgrenze des Tests liegt. Solche Proben sollten
mehrmals getestet oder mit einer empfindlicheren Methode bestätigt
werden, bevor sie als positives Ergebnis bewertet werden. |
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Genauigkeit:
Die
Genauigkeit des Drogentests wurde untersucht, indem der Test mit
Kontrollproben durchgeführt wurde, denen verschiedene Drogen zugesetzt
wurden. Eine Kontrolle mit einer Konzentration der entsprechenden Droge,
die 50% unterhalb der Nachweisgrenze liegt, sollte ein negatives Resultat
liefern, eine Kontrolle mit einer Konzentration der Droge, die beim
zweifachen der Nachweisgrenze liegt, sollte ein positives Resultat ergeben.
Die Tests ergaben eine 100 %-ige Übereinstimmung.
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| Referenzen: Baselt, R.C. Disposition of Toxic Drugs and Chemicals in Man, Biomedical Publications, Davis, CA, 1982. Urine testing for Drugs of Abuse. Nation Institute on Drug Abuse (NIDA), Research Monograph 73, 1986. Fed. Register, Department of Health and Human Services, Mandatory Guidelines for Federal Workplace Drug Testing Programs, 53, 69, 11970-11979, 1988. McBay, A.J. Clin. Chem. 33, 33B-40B, 1987, Gilman, A.G., and Goodman, L.S. The Pharmacological Basis of Therapeutics, eds. MacMillan Publishing, New York, NY, 1980. |
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